Marokko Urlaub

Auf Ihrem Marokko-Urlaub machen Sie sich auf den Weg in das mystische Land, das zwischen dem Atlantik und der Sahara liegt: Reisen Sie in antike Städte und andalusische Dörfer, und erleben Sie abwechslungsreiche Landschaften, eine reiche Geschichte und beeindruckende Vielfalt. Zu den großen Freuden einer Marokko-Reise zählt die Übernachtung in einem der charmanten Riads in Marrakesch oder Fès, von denen aus Sie sich vorzüglich in diesem gigantischen, aus Souks und verwinkelten Gassen zusammengesetzten Stadtmosaik verlieren können. Kaum betreten Sie das Labyrinth einer sogenannten Medina, also eines historischen Stadtkerns, erfüllt schon der Duft von Gewürzen und frisch gebackenem Brot die Luft. Ein Spaziergang durch die intakte mittelalterliche Altstadt von Fès ist ein geradezu surreales Erlebnis. In der Hauptstadt Rabat vermischen sich Alt und Neu, während Casablanca mit seiner Art-Deco-Architektur und den Küstenpromenaden einen interessanten Kontrast zum Rest des Landes bildet.

Flanieren Sie während Ihres Marokko Urlaubs entlang der Stadtmauern der windigen und bunten Stadt Essaouira. Begeben Sie sich auf einen Streifzug durch die gepflasterten Straßen des andalusischen Gebirgsdorfes Chefchaouen; hier tragen die Frauen die traditionell rot-weiß gestreifte Fouta und die charakteristischen Strohhüte – und die Häuser tragen ihr berühmtes blaues Gewand. Legen Sie eine Pause ein und erholen Sie sich auf dem goldenem Sand der idyllischen, halbmondförmigen Bucht von Agadir. Nur einen Katzensprung von Agadir entfernt liegt Taroudant, und ist damit ein idealer Zwischenstopp, besonders wenn Sie sich für die Kultur der Berber interessieren. Genießen Sie frische Austern in der Küstenstadt Oualidia, die sich in einer malerischen Küstenlagune mit vielen Vögeln befindet.

Das Trinken von Minztee und das Baden im Hammam sind zentrale Bestandteile der marokkanischen Kultur. Erleben Sie Marokko hautnah und wie ein Einheimischer, wenn Sie sich im traditionellen Hammam einmal einer richtigen Tiefenreinigung unterziehen – und das vor der Kulisse der fantastischen maurischen Architektur. Schwingen Sie sich dann auf den Rücken eines Kamels und reiten Sie durch die Agafay-Wüste vor Marrakesch, am Fuße des Atlasgebirges. Blicken Sie in den von Millionen von Sternen erleuchteten Nachthimmel bei Merzouga, wenn Sie die Nacht bei den Beduinen im Zeltcamp inmitten der roten Dünen der Sahara verbringen.

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Landkarte

Beste Reisezeit für Ihren Marokko Urlaub

Sonnenschein, Casablanca, Marokko

Generell bieten die Monate April, Mai, Oktober und Anfang November ein angenehmeres gemäßigtes Klima und stellen damit die beste Reisezeit für Marokko Reisen dar. Um detaillierte Informationen zu Reisewetter und Klima zu erhalten, folgen Sie dem Link.

Beste Reisezeit Marokko

Sicherheit in Marokko

Marokko Sicherheit - Touristin

Marokko gilt insgesamt als politisch stabil, hat eine sehr gut ausgebaute touristische Infrastruktur und auch die Kriminalitätsrate ist niedrig. Dennoch gilt es, während Marokko Reisen einige Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. Folgen Sie dem Link, um die Tipps unserer Experten zu erfahren.

Marokko Sicherheit

Marokkanische Kultur

Souk in Marrakesch
Auf den traditionellen Souks werden nicht nur Waren feilgeboten, die Märkte sind ein Herzstück marokkanischer Kultur

Vieles der marokkanischen Kultur basiert zum Einen auf der indigenen Kultur der Berbervölker Nordafrikas und zum Anderen auf der des Islam. Beide Kulturen haben dem Land etwas geschenkt, was zu diesem breiten Spektrum an Sprachen und Traditionen beigetragen hat.

Auf Ihrer Marokko Reise werden Sie sich nur allzu schnell verlieben in die sandigen Straßen, die warme Luft und die unverwechselbaren Farben der Häuser. Die heutige marokkanische Architektur ist stark von den Mauren, der französischen und islamischen Kultur geprägt. Sie brachten bunte Zellige-Fliesen, Springbrunnen, Moscheen und Arabeskenmuster mit. Vor allem Fès ist mit mit ihren prächtigen historischen Gebäuden, der großen Medina Fes el Bali und ihren berühmten Gerbereien ein wahres Paradies für Architekturliebhaber.

Kulturbegeisterte werden in Marokko nur mit Mühe zur Ruhe kommen. Zahlreiche Galerien und internationale Ausstellungen sind in den letzten Jahren im ganzen Land entstanden. Das unschätzbare Potenzial in der Förderung der nationalen wie internationalen zeitgenössischen Kunst wurde erkannt, und so wurde im Jahre 2005 die Biennale von Marrakesch ins Leben gerufen. Während sich Casablanca der Villa Des Arts rühmt, ist auch Marrakesch stolz auf einige der besten Museen des Landes, darunter das Dar-Si-Said-Museum, das Museum für Islamische Kunst und den Jardin Majorelle der botanische Garten, der einst Yves Saint-Laurent gehörte.

Im Ausland stand Marokko schon immer im Rampenlicht. Der Multikulturalismus von Tanger aus den 1940er bis 70er Jahren schuf eine eigene Literaturgeschichte und ein künstlerisches Mekka, in das es Künstler wie Paul Bowles, William Burroughs und viele andere zog.

Casablanca galt schon immer als wichtige Küsten- und Hafenstadt, aber die internationale Aufmerksamkeit erregte sie mit der Premiere des 1942 erschienenen Hollywood-Klassikers die Türen von Rick’s Café stehen Ihnen übrigens immer noch offen. Das erste internationale Filmfestival Marokkos fand im Jahr 2000 in Marrakesch statt.

Die marokkanisch-arabische Beduinenmusik ist über die Landesgrenzen hinweg bekannt. In jüngster Zeit ist die heimische Musikszene zu einem Schmelztiegel der Kulturen und Einflüsse geworden: Arabisch-andalusische Musik, Chaabi-Rockbands, Folklore, Klassik, Persisch und seit kurzem Hip-Hop.

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Marokkanische Küche

Minztee, Marokko Spezialität
Marokko ohne Minztee? Undenkbar!

Viele Gourmets halten die marokkanische Küche für eine der besten der Welt. Die Küche steht gleichbedeutend mit der Verwendung der Tajine (ein aus Lehm gebrannter Schmortopf) und zeichnet sich durch die Fülle an aromatischen Gewürzen aus, darunter Koriander, Zimt, Kreuzkümmel, Safran, getrockneter Ingwer und Paprika.

Zu den typischen Gerichten gehört der vielseitige Couscous, eine Art gedämpfter Grieß. In Marokko wird er traditionell mit Rosinen oder Nüssen und einer kleinen Prise Gewürz vermischt. Oft wird er in Begleitung zu gebratenem Hähnchen mit Zitrone und Oliven serviert, oder aber zu Harira, einer dicken Tomatensuppe mit Kichererbsen und Fleisch, die gerne während des Ramadans serviert wird.

Lassen Sie sich keinesfalls die köstlich saftigen Schmortöpfe entgehen, die nach den kegelförmigen Lehmgefäßen benannt sind, in denen sie zubereitet werden. Diese Tajines sind einfach allgegenwärtig, und obwohl jeder Koch sein eigenes Geheimrezept hat, sind die Grundzutaten Fleisch oder Fisch, Gemüse und/oder Mandeln, Aprikosen oder Pflaumen doch grundsätzlich die gleichen. Durch den Dampfkreislauf im Tajinekegel und den dickwandigen Lehm wird das Gericht schonend gegart.

Nicht nur lecker, sondern auch visuell etwas Besonderes ist das Mechoui. Hierbei handelt es sich um eine ganze Ziege oder ein ganzes Lamm, gewürzt mit Kreuzkümmel und ganz langsam geröstet, bis das Fleisch zart und die Haut knusprig ist, gerne zu einem frischen Salat. Pastilla ist dagegen eine überaus beliebte, süße wie herzhafte Pastete und besteht aus mehreren Schichten von Fleisch und Blätterteig, überzogen mit Puderzucker und Zimt. Das Gericht passt praktisch zu jeder Tageszeit.

Liebhaber des süßen Glücks kommen in Marokko ganz auf ihre Kosten. Probieren Sie das beliebte Gebäck khab el ghzal (“Gazellenhörner”), gefüllt mit Mandelpaste und Orangenblütenessenz. Einfach zum Dahinschmelzen! Die meisten Desserts drehen sich übrigens nicht um Schokolade, sondern um viel Zucker, Honig, Mandeln, Sesam und Blätterteig. In den meisten Restaurants wird Karamellcreme oder Flan serviert.

Nach einer Mahlzeit werden gerne Früchte zusammen mit einer Tasse süßen Minztees gereicht. Die Teekultur in Marokko ist sehr verbreitet und Zucker ist auch hier gerne gesehen, also lassen Sie es Ihren Gastgeber ruhig wissen, wenn Sie Ihren Zucker lieber separat hinzugeben möchten. Und wie trinkt man dieses köstliche Getränk eigentlich am besten? Halten Sie Ihre Tasse mit Daumen und Zeigefinger zwischen Unter- und Oberkante fest und wickeln Sie ein Tuch um den Griff der Teekanne – sie kann sehr heiß sein.

Unsere Experten empfehlen Ihnen die kulinarischen Hotspots des Landes und stellen eine individuelle Reiseroute ganz nach Ihrem Geschmack zusammen – so wird Ihr Marokko Urlaub zu einem Fest für die Sinne!

Geschichte von Marokko

Die Berber – eine indigene Ethnie von in Nordafrika beheimateten Völkern verschiedener Sprachen – beherrschten Marokko über mehrere Dynastien. Einige der historisch bedeutendsten Ruinen aus dieser Zeit sind noch heute in Volubilis zu sehen, mit Überresten einer wichtigen Stadt der Berber und Römer aus dem 3. Jahrhundert. Eine weitere archäologische Stätte namens Lixus in der Nähe der Stadt Larache stammt aus dem 4. Jahrhundert.

Marokko, wie wir es heute kennen, begann mit der Machtverschiebung in der Herrschaft der Berber. Mit der islamischen Eroberung des Maghreb-Staates in Nordafrika im 7. Jahrhundert n. Chr. wurde Arabisch zur Hauptsprache und der Islam zur Hauptreligion. Von da an wurde die arabische Kultur Marokkos immer stärker mit den uralten Traditionen der Berber verflochten. Dieses neue Marokko zeigt sich auch heute noch, wenn man Orte wie Fès el Bali in Fès besucht; ein Teil der alten, ursprünglichen Stadt, die unter islamischem Einfluss im 8. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde, ist von enormer kultureller und historischer Bedeutung.

Während islamische Dynastien kamen und gingen, war Marokko unter der Führung der Berberdynastien vom 11. bis zum 16. Jahrhundert am mächtigsten. Während dieser Zeit wurde der Bau einer Reihe von atemberaubenden historischen Gebäuden in Auftrag gegeben, die heute unter UNESCO-Schutz stehen: der unvollendete Hassan-Turm in Rabat aus rotem Sandstein, die unverkennbaren blauen Häuser von Chefchaouen bei Tanger und die atemberaubende ehemalige Koranschule Madrasa Medersa Ben Youssef in Marrakesch. Ihr Marokko Urlaub wäre nicht komplett, wenn Sie diese

Die heutige marokkanische Königsfamilie, die Alaouitenfamilie, übernahm 1666 die Macht. Seit 1864 residieren sie im Dar-al-Makhzen-Palast in der Hauptstadt Rabat, der unbedingt einen Besuch wert ist.

Im 19. Jahrhundert dann versuchte Frankreich, Einfluss und Macht zu gewinnen. So wurde Marokko im Jahre 1912 den Staaten Frankreich und Spanien unterworfen. Unter der Leitung von König Mohammed V. wurde Marokko jedoch im Rahmen des Abkommens von 1956 für unabhängig erklärt. Unter König Mohammed VI. erfährt Marokko ab 1999 einen Modernisierungsprozess mit mehreren Gesetzesreformen.

Dank des ausgezeichneten Wetters während des ganzen Jahres, dem Angebot von Direktflügen aus ganz Europa und einem Boom im Freizeit- und Abenteuersektor heißt Marokko heute mehr als 10 Millionen Touristen pro Jahr willkommen! Hier gibt es historische Stätten so weit das Auge reicht; die Koutoubia-Moschee in Marrakesch aus dem 12. Jahrhundert oder die alte Kasbah von Tanger sind nur zwei Beispiele.

Erleben Sie auf unseren Marokko Reisen den Charme vergangener Zeiten! Verbinden Sie einen Besuch der wichtigsten historischen Stätten des Landes mit kulturellen Höhepunkten und faszinierenden Landschaften. Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Individualreise nach Marokko zu planen!

Architektur in Marokko

Kasbah Aït Benhaddou ist ein klassisches Beispiel der Berberarchitektur

Mit der Einführung des Islam im 7. Jahrhundert n. Chr. wuchs allmählich das arabische Architekturerbe, das einen wunderschöne Kontrast zur schlichten Bildsprache der indigenen Berber bildete. Denn wenn es um Architektur ging, bevorzugten Berber die Funktionalität gegenüber visuellem Prunk. Die Farben waren eher zurückhaltend und basierten auf verschiedenen Tonabstufungen der Lehmziegel. Das Gestaltungskonzept der Berber zeigt sich auch heute noch in den mächtigen Wüstenfestungen und massiven Palastmauern. Das befestigte Dorf Aït Benhaddou oder das Dorf Amtoudi mit seinen beeindruckenden Getreidespeichern sind dafür perfekte Beispiele.

Die Anpassung der einen Kultur an die andere brachte es mit sich, dass viele Gebäude erweitert und mit einer Vielzahl von Farben, Fliesen, Wasserspielen und Blumenmotiven verziert wurden. Die Moschee von Tinmal zum Beispiel ist geprägt von den Berbern und der frühislamischen Kultur. Mit ihrer braunen Farbe, den Säulen, Bögen und all den filigranen Details nimmt sie eine Sonderstellung in der Region ein.

Im Gegensatz dazu wurde die Große Moschee von Taza mit dem Wunsch nach opulenter Ästhetik konzipiert. Während sie nach außen hin zwar eher wie eine massive Festung aussieht, strahlen ihre Innenwände von Farbe und der Kronleuchter wiegt rund drei Tonnen.

Vom 13. bis 15. Jahrhundert wuchs der Einfluss der spanischen Mauren und trug zur Verwendung von Mosaiken und Bögen bei. Im 20. Jahrhundert kamen die Franzosen und führten sofort strenge Bauvorschriften ein. Gebäude konnten nicht mehr über vier Stockwerke gebaut werden, nur Flachdächer waren zulässig, und die Bedeutung von Gärten und Höfen nahm zu. Die verschiedenen Einflüsse haben auch den ultimativen marokkanischen Gebäudetypus hervorgebracht: den Riad. Ein Riad ist ein nach innen gerichtetes, meist zwei- bis dreigeschossiges Haus, das in Anlehnung an die Bauweise römischer Villen um einen Innenhof/Garten herum gebaut wurde.

Den Bewohnern bot der Innenhof vor allem Ruhe und Privatsphäre. Die Wände wurden in der Regel mit Tadelakt (Kalk) verputzt und die Innenräume mit Kalligraphie und/oder Fliesen verziert. Insbesondere in Marrakesch konnten einige dieser Gebäude unter dem Schutz der UNESCO restauriert werden. 2016 gab es bereits neun offizielle geschützte Stätten, und gleich mehrere  Orte in ganz Marokko stehen auf der Kandidatenliste.

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