Eine Reise nach Machu Picchu hat vermutlich noch nie jemand bereut. Allein die Worte Machu Picchu und Inka-Pfad beschwören mystische Abenteuer und Bilder von dichten Wäldern, wilden Tieren und einer antiken Zivilisation hervor.

Um unerfahrenen Machu-Picchu-Gängern diese abenteuerliche Fahrt so angenehm und bereichernd wie möglich zu gestalten, haben wir hier einige Infos zusammengestellt.

Wo liegt Machu Picchu?

Machu Picchu, diese mächtige Inka-Zitadelle, liegt in Peru, hoch oben im Gipfelnebel der Anden Südamerikas. Die von dichter Vegetation und gewaltigen Steilhängen umsäumte Ruine gilt als eine der berühmtesten und faszinierendsten archäologischen Stätten der Welt und wird Sie auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte entführen.

Die Geschichte von Machu Picchu

Die Zitadelle blieb der Außenwelt verborgen, bis der amerikanische Historiker Hiram Bingham sie 1911 international bekannt machte.

Llama standing at Machu Picchu overlook in Peru South America

Diese antike Stadt des Inka-Volkes wurde aus Angst vor Zerstörung vor den spanischen Eroberern verborgen gehalten und blieb bis Anfang des 20. Jahrhunderts praktisch in Vergessenheit. Machu Picchu thront über dem Heiligen Tal der Inka, was Erstreisenden eine wunderbar anschauliche Einführung in das einst größte Reich im präkolumbischen Amerika ermöglicht. Die Ruinen der im 15. Jahrhundert erbauten Stadt kennzeichnen sich durch ihre ausgeklügelten Bruchsteinmauern, deren riesige Steinblöcke ohne Einsatz von Mörtel miteinander förmlich verschmelzen und verblüffende Bauwerke schaffen – die überdies auf geheimnisvolle Weise mit dem Kosmos verbunden sind.

Die meisten Archäologen stimmen darin überein, dass dieser antike Komplex um 1450 als königliches Anwesen für den Inka-König Pachacuti errichtet wurde und ist die wohl bekannteste Ikone der Inka-Zivilisation. Schon ein Jahrhundert später wurde sie im Zuge der spanischen Eroberung vollständig aufgegeben. Die Zitadelle blieb der Außenwelt verborgen, bis der amerikanische Historiker Hiram Bingham sie 1911 international bekannt machte. 1983 wurde Machu Picchu von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und als “ein absolutes Meisterwerk der Architektur und einzigartiges Zeugnis der Inka-Zivilisation” bezeichnet.

Beste Reisezeit für Machu Picchu

Machu Picchu hat Regen- und Trockenzeiten, wobei der Großteil der jährlichen Niederschläge in den Monaten Oktober bis April fällt. Die beste Zeit, Machu Picchu zu besuchen, ist in der Trockenzeit, möglichst im Mai oder Anfang Juni, um so die großen Touristenströme zu meiden. Wettertechnisch gesehen gelten Mai bis September als gute Monate, aber Sie tun gut daran, einen Bogen um die touristische Hauptsaison zwischen Ende Juni und Anfang Juli zu machen; zudem ersparen Sie sich dann drückende Hitze und höhere Kosten für Hotels und sonstige Dienstleistungen.

Die Regenzeit beginnt in der Regel Mitte Dezember und dauert bis Ende März oder Anfang April.

Februar und März sind für eine Reise nach Machu Picchu aufgrund der starken Regenfälle und der damit verbundenen Schlammlawinen nicht zu empfehlen.

Lesen Sie mehr über die beste Reisezeit für Peru.

Anreise nach Machu Picchu

Machu Picchu ist entweder per Zug, Bus oder beides zu erreichen.

Machu Picchu steht nicht umsonst ganz oben auf der Wunschliste vieler Reisende! Cusco, das Heilige Tal der Inka und Machu Picchu werden als zusammenhängender Rundweg betrachtet. Besucher fliegen meist zunächst nach Cusco und reisen von dort aus weiter ins Heilige Tal der Inka (die Region zwischen Cusco und Machu Picchu), um schließlich Machu Picchu zu erreichen. Das Heilige Tal ist das Flusstal des Urubamba-Flusses und umfasst das Kernland dessen, was einst das Inkareich war. Die wichtigsten Städte im Heiligen Tal sind Pisac, Urubamba und Ollantaytambo.

Sie können Machu Picchu entweder mit dem Zug, dem Bus oder beidem erreichen. Die Züge fahren ab vom Bahnhof Poroy, der 20 Autominuten von Cusco entfernt ist, und vom Bahnhof Ollantaytambo, der im Heiligen Tal liegt. Je nach Geschmack und Budget stehen Ihnen hier einige Reiseoptionen per Bahn und Bus zur Auswahl.

Der Zug Belmond Hiram Bingham nach dem Vorbild der Pullmanwagen der 1920er Jahre ist die luxuriöseste (und auch teuerste) Option. Dieser Zug mit seinem eleganten Innenambiente führt Sie innerhalb von 3 Stunden und 50 Minuten direkt vom Bahnhof Poroy nach Machu Picchu, und versüßt die Fahrt mit exzellenter Küche und erlesenen Weinen.

Ebenfalls von der Eleganz der 1920er Jahre inspiriert ist der Zug PeruRail Sacred Valley. Die Strecke führt Sie von Urubamba nach Machu Picchu. Ein Begrüßungsdrink, ein Gourmet-Mittagessen aus drei Gängen sowie ein Abendessen sind inklusive.

Wir empfehlen Ihnen den Zug PeruRail Vistadome. Die Panoramafenster neben und über Ihrem Sitzplatz bieten Ihnen eine spektakuläre Aussicht auf die malerischen Landschaften. Die Züge Richtung Machu Picchu fahren ab von den Bahnhöfen Poroy, Ollantaytambo und Urubamba. Die Fahrt vom Bahnhof Ollantaytambo nach Machu Picchu dauert eine Stunde und 40 Minuten; auf der Hin- und Rückfahrt mit dem Vistadome findet eine kleine Modenschau an Bord statt, bei der eine exklusive und regional hergestellte Kollektion aus Alpaka-Wolle zum Verkauf angeboten wird. Darüber hinaus finden Tanzvorstellungen statt, die sich von den alten Kulturen der Anden inspirieren lassen. Auf der Reise sind eine traditionelle Zwischenmahlzeit und nichtalkoholische Getränke inklusive.

Eine schlichtere Variante ist der PeruRail Expedition, der von Poroy und Ollantaytambo nach Machu Picchu fährt. Im Preis sind keine Extras oder Mahlzeiten inbegriffen, doch bringt Sie auch dieser Zug komfortabel und mit exzellentem Service an Ihr Ziel.

 

Unterschiede der drei verschiedenen Züge

Besuchen Sie Machu Picchu zum ersten Mal, so legen wir Ihnen jedoch ans Herz, dass Sie in das volle Erlebnis eintauchen und sich auf den Inka-Pfad begeben!

Während der Regenzeit, zwischen dem 2. Januar und dem 30. April, betreibt PeruRail einen kombinierten Bus- und Bahnservice von und nach Cusco. Während dieser Zeit steigen die Passagiere des Vistadome und Expedition in einen privaten Bus am Bahnhof Wanchaq, fünf Minuten von Cusco entfernt, und erreichen so den Bahnhof Ollantaytambo. Hier steigen die Passagiere in den Zug um und fahren weiter zum Bahnhof Machu Picchu. Die Rückfahrt gestaltet sich entsprechend in umgekehrter Reihenfolge. Ihr Reiseberater stellt Ihnen gerne weitere Informationen zur Verfügung und plant die beste Route für Sie.

Passagiere, die den kombinierten Service des Belmond Hiram Bingham nutzen, steigen ebenfalls in einen privaten Bus am Bahnhof Wanchaq, und erreichen so das Belmond Hotel Rio Sagrado. Vom Hotel aus haben Sie die Möglichkeit, mit dem Belmond Hiram Bingham zum Bahnhof Machu Picchu zu fahren. Auf der Rückfahrt werden die Passagiere in ihrer Unterkunft abgesetzt. Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Besuchen Sie Machu Picchu zum ersten Mal, so legen wir Ihnen jedoch ans Herz, dass Sie in das volle Erlebnis eintauchen und sich auf den Inka-Pfad begeben!

Welcher Inka-Pfad ist der Richtige für mich?

Wählen Sie bei den Inka-Pfaden aus drei verschiedenen Routen. Der ursprüngliche und weithin bekannte Pfad ist der viertägige Inka-Pfad, der entweder in Cusco oder im Heiligen Tal mit dem Vistadome- oder dem Expedition-Zug beginnt. Die kürzere Version ist der zweitägige Inka-Pfad, der in Cusco oder im Heiligen Tal startet und den Expedition– und Vistadom-Zug als Transportmittel kombiniert.

Möchten Sie weniger erforschtes Terrain erkunden, so sind die unbekannteren Inka-Pfade eine Überlegung wert.

Die fünftägige Salkantay-Trekkingtour sei als erste Alternative zum traditionellen Inka-Pfad zu nennen und ist ideal für diejenigen, die eine ruhigere Wanderung durch die atemberaubenden Landschaften und kleinen Andendörfer des Heiligen Tals wünschen.

Sie beginnen mit einem Transfer von Cusco in die Stadt Mollepata, um Ihre Trekkingtour zu starten. Besichtigen Sie die faszinierenden Stätten Challacancha und Soraypampa, bevor Sie Ihren Campingplatz von Pampas Salkantay erreichen. Bewundern Sie den Anblick des schneebedeckten Gipfels des Salkantay-Berges, während Sie zum Salkantay-Pass hinaufsteigen. Wandern Sie anschließend hinab ins Heilige Tal. Am vierten Tag passieren Sie Lucmabamba und das Tal Santa Teresa. In Llactapata legen Sie eine Rast ein, um den Blick auf den Berg Machu Picchu in vollen Zügen genießen zu können. Steigen Sie dann hinab zum Wasserkraftwerk am Urubamba-Fluss und nehmen Sie den Zug nach Machu Picchu Pueblo. Am fünften Tag besuchen Sie schließlich die Ruinen der heiligen Zitadelle Machu Picchu, die Sie zunächst auf einer Führung kennenlernen und anschließend auf eigene Faust erkunden können. Am Nachmittag kehren Sie mit dem Zug nach Cusco zurück.

Huchuy Qosqo Trek to Machu Picchu
Huchuy Qosqo Trek to Machu Picchu

Die zweite Alternative zum traditionellen Inka-Pfad ist die magische Huchuy-Qosqo-Trekkingtour nach Machu Picchu. Passieren Sie abgelegene Andendörfer, lernen Sie die einheimische Flora und Fauna kennen und entdecken Sie die beeindruckende Inka-Ausgrabungsstätte Huchuy Qosqo. Am Abend geht es an Bord des Expedition-Zuges nach Machu Picchu Pueblo, um in Ihre Unterkunft für die Nacht einzukehren. Die ersten Sonnenstrahlen über den Andengipfeln läuten Ihre morgendliche Erkundungstour von Machu Picchu ein. Genießen Sie eine zweistündige Führung durch die Ruinen und erkunden dann die Stätte auf eigene Faust, bevor Sie sich mit dem Vistadome-Zug auf den Rückweg nach Cusco machen.

Welche ist die bessere Trekkingroute?

Ohne Zweifel ist der viertägige Inka-Pfad der bekannteste und beliebteste. Wann immer vom Inka-Pfad die Rede ist, so ist genau diese Trekkingroute gemeint. Allerdings ist auch die weniger bekannte Salkantay-Trekkingroute einfach zum Verlieben – es hängt letztendlich ganz von Ihren Vorlieben, körperlichen Voraussetzungen und Ihrem persönlichen Komfortbedürfnis ab. Schließlich geht es um Ihr ganz individuelles Machu-Picchu-Erlebnis!

Wie lange sollte ich in Machu Picchu bleiben?

Eine Nacht reicht vollkommen aus, denn bis auf die Zitadelle gibt es nicht viel zu tun. Die Stätte wird vielmehr als Teil eines Rundwegs betrachtet. In Machu Picchu selbst erkunden die meisten Besucher vorrangig die Zitadelle. Wir empfehlen, am nächsten Tag den der Ruine gegenüberliegenden Berg Wayna Picchu zu besteigen. Aufgrund des steilen Anstiegs ist dies jedoch nur geübten Wanderern zu empfehlen. Verbringen Sie eine Nacht in der Stadt Machu Picchu, denn sonst kann sich der Ganztages-Ausflug nach Machu Picchu von Cusco oder dem Heiligen Tal aus zu lang gestalten.

Was kann ich in Machu Picchu tun?

In den frühen Morgenstunden bieten sich Ihnen vom Wayna Picchu aus die besten Aussichten hinab auf die verlorene Stadt.

Der Bergpfad des Wayna Picchu ist steil, aber belohnt Sie mit einer großartigen Vogelperspektive auf die verlorene Stadt und die umliegenden Gipfel der Anden. Aufgrund des schmalen Pfades und der großen Nachfrage sind für den Aufstieg nur zwei Zeitpunkte erlaubt, die im Voraus gebucht werden müssen. Machen Sie sich am besten gleich frühmorgens auf den Weg, um die schönsten Aussichten zu genießen, bevor sich Hitze und Menschenmassen zu Ihnen gesellen! Nach der Anstrengung von Wayna Picchu ist der zweite Tag höchst willkommen, um die berühmten Ruinen von Machu Picchu in aller Ruhe zu erkunden und ein tieferes Verständnis für dieses erstaunliche Weltwunder zu erlangen. Machu Picchu öffnet um 6 Uhr morgens und die maximal zulässige Zeit für eigenständiges Besichtigen der Ruinen beträgt vier Stunden.

Hotels in Machu Picchu

1. Die Belmond Sanctuary Lodge ist das einzige Hotel in der Nähe der Zitadelle. Allerdings erhalten die Gäste hier keine besondere Erlaubnis, länger zu bleiben oder die Stätte früher zu betreten: die Regeln sind für alle gleich. Der Vorteil ist jedoch, dass Sie nicht ganz so früh aufstehen müssen, um die Zitadelle zeitig zu erreichen, und dass Sie nicht mit dem Bus von Machu Picchu Pueblo (der lokale und ursprüngliche Name der Stadt ist Aguas Calientes) zur Zitadelle fahren müssen. In der Regel ist die Busfahrt mit einiger Wartezeit verbunden. Wenn also Komfort und Zeiteffizienz Vorrang haben, empfehlen wir Ihnen die Sanctuary Lodge. Mehr erfahren

2. Das Inkaterra Machu Picchu Hotel befindet sich in Aguas Calientes und ist von wunderschönen wilden Gärten und Wasserfällen umgeben, die den Eindruck dichter Wildnis vermitteln. Die einzelnen Casitas aus weiß getünchtem Lehm liegen versteckt im Nebelwald und das Hotel ist Mitglied der National Geographic Unique Lodges of the World. Mehr erfahren

3. Das Sumaq Machu Picchu Hotel ist ein frisch renoviertes Hotel am Eingang von Aguas Calientes mit Blick auf den Fluss Vilcanota. Es erwartet Sie erstklassiger Service und ausgezeichnete Küche. Mehr erfahren

4. Das trendige El Mapi Hotel liegt direkt in der Stadt mit zahlreichen Bars und Restaurants gleich vor der Haustür. Auch der Bahnhof ist weniger als fünf Gehminuten entfernt. Dieses Hotel ist also ideal, um mitten im Geschehen zu sein, ist aber weniger anzuraten, wenn Sie einen ruhigen Aufenthalt bevorzugen. Mehr erfahren

Machu Picchu erwartet Sie mit Mystik, Astronomie und der Magie vergangener Zivilisationen. Buchen Sie Ihre Reise gleich heute, um sich ein einmaliges Erlebnis zu sichern!

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Kombinieren Sie Ihre Tour nach Machu Picchu mit einem Besuch von Perus pulsierender Hauptstadt Lima, dem Amazonasbecken, den schwimmenden Inseln des Titicaca-Sees, wunderschönen Stränden und malerischen Andendörfern. Kontaktieren Sie uns noch heute für Ihren individuellen Privaturlaub.

 

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