Enchanting-Reisende Ingrid Stöckl und Michael Hortmann folgten dem Ruf der kenianischen Wildnis und unternahmen eine 13-tägige Kenia Safari durch die Weiten der Savanne. Nach einer Indien Reise war dies die zweite Reise mit uns.

Während sich Anfang Februar 2018 in Deutschland klirrende Kälte ankündigte, machten wir uns auf den weiten Weg zum Äquator, um mit Unterstützung von Enchanting Travels auf Safari in Kenia zu gehen. Die Reisevorbereitungen mit unserer persönlichen Reiseberaterin von Enchanting – teils telefonisch, teils per Mail, waren unkompliziert und ihre Hinweise und Empfehlungen bestätigten sich als kompetent und treffend.

Unter der Zielvorgabe, in freier Natur lebende Nashörner zu erleben und unterschiedliche Nationalparks zu bereisen, wagten wir den Aufbruch. Erster Anlaufpunkt in Afrika war Nairobi, diese Millionenmetropole voller Trubel und Kontraste. Nach einer ersten erholsamen Nacht im gemütlichen Hotel am Stadtrand ließen wir die Großstadt schnell hinter uns und fuhren vorbei an den leicht schneebedeckten Gipfeln des Mount Kenya, dem heiligen Berg der Massai mit einer imposanten Höhe von über 5000 m.

Unser Fahrer, selbst in Laikipia aufgewachsen, erwies sich als äußerst kundig und wusste aus eigener Erfahrung zu berichten. Wir steuerten verschiedene Ranches in den Community Reserves in Laikipia an, unter anderem ein Schutzreservat insbesondere für Nashörner am Rande des Aberdare Nationalparks. Auf einer deutsch-kenianischen Ranch hatten wir gleich zu Beginn einen entspannten Aufenthalt, der uns nicht zuletzt durch die anregenden abendlichen Gespräche mit den anderen Reisenden am großen Esstisch gefiel. Während die einen von ihrer fünftägigen Besteigung des Mount Kenya berichteten, konnten die anderen ihr Wissen über das gemeinsame Jagdverhalten der Löwen beitragen.

In flirrender Hitze ging es nach drei Tagen weiter in das trockene Savannenland. Überall rote Erde und ausgetrocknete Flüsse: Ins Samburu Wildreservat, wo wir in einem komfortablen Zeltcamp eine wunderbare Bleibe fanden. Auch hier in Samburu unternahmen wir mehrere Buschfahrten, die dank der Kenntnisse und Fähigkeiten unseres sachkundigen Guides immer neue Erlebnisse waren und Überraschungen brachten – sei es dass wir eine seltene Streifenhyäne entdeckten, oder eine Löwenfamilie mit ihrem sechs Wochen alten Nachwuchs.

Aber selbst der Blick aus unserem Safari-Zelt vermittelte uns immer wieder aufs Neue den Zauber Afrikas, z.B. wenn Elefanten über den Ewaso Ng’iro-Fluss kamen und uns einen Besuch abstatteten. Und obendrein freuten wir uns, dass wir auch inmitten dieser kargen Steppenlandschaften in unserem Zeltcamp mit einer exzellente Küche verwöhnt wurden.. Nach zwei Nächten mitten in der Wildnis setzten wir unsere Entdeckungsreise fort. Sicher brachte uns auch hier unser Fahrer mit dem Landcruiser an unser neues Ziel, den Meru Nationalpark.

Der Meru-Nationalpark ist noch ein Geheimtipp: reich an unterschiedlichen Tieren und darüber hinaus wenig besucht!

Unser Safari-Camp lag sehr praktisch am Eingang dieses Nationalparks, den wir aufgrund seiner Größe und Stille besonders genossen haben. In dieser ursprünglichen Vulkanlandschaft mit verzweigten Flüssen und dichten Galeriewäldern konnten wir Oryx- und Kuhantilopen, Grevy-Zebras, Elefanten, Netzgiraffen und unterschiedlichste Vögel in freier Wildbahn beobachten. Besonders genossen wir, dass uns keiner hetzte und dass wir von keinen anderen Besuchern gestört wurden; wenn wir wollten, konnten wir gleich eine halbe Stunde anhalten und die Tiere beobachten. Der Meru Nationalpark ist meines Erachtens noch ein Geheimtipp: reich an unterschiedlichen Tieren und darüber hinaus wenig besucht!

Einer unserer Safari-Höhepunkte war der Flug in die Masai Mara mit einer „Twin Otter“, einer kleinen Propellermaschine von Air Kenya. Ein rund zweistündiger Flug über den ostafrikanischen Grabenbruch bot uns unbeschreiblich imposante Landschaften und vermittelte uns die Weite und Größe des Landes bei bester Sicht. Wir erreichten schließlich unser Ziel und trafen aufgrund des vorangegangenen Regens fast schon frisches Grasland – ein angenehmer Gegensatz nach der äußerst trockenen Savanne im Meru Nationalpark.

Die Masai Mara liegt an der Grenze zu Tansania und ist das Land der Massai, einem noch sehr seinen Traditionen verbundenen Volk von Halbnomaden. Sie ist Kenias tierreichstes Reservat und Teil der Serengeti, die sich weiter Richtung Süden nach Tansania erstreckt. Unser kleines, aber feines Busch-Camp lag paradiesisch am Mara-Fluss und bot uns eine phantastische Aussicht. Unvergesslich sind uns die Abende am Buschfeuer, die wir mit einem Sundowner und unbeschreiblich intensiv dunkelroten Sonnenuntergängen ausklingen ließen.

Jetzt heißt es für uns zunächst, diese wundervollen Eindrücke zu verarbeiten und die vielen Tier- und Landschaftsfotos zu sortieren, bevor wir wieder einen freien Kopf für neue Ziele haben. Sicher wird uns auch beim nächsten Mal Enchanting mit Rat und Tat unterstützen.

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