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Auf Wolke 7 im Tierparadies Galapagos

Galapagos! Ich kann es kaum glauben. Solange haben wir von diesem genialen Tierparadies geträumt und nun sind wir tatsächlich hier! Ich könnte zerspringen vor Glück! Kennt ihr dieses Gefühl? Diese Momente auf Reisen, wenn einfach alles perfekt ist und es gar nicht schöner sein könnte? Herrlich!
Jetzt stehe ich hier am Hafen von Santa Cruz. Die Sonne scheint, das Meer glitzert. Die Bank neben mir ist leider besetzt: von einem Seelöwen, der gemütlich in der Sonne döst. Auf meiner anderen Seite hocken ein paar Meerechsen und gucken stoischen zu mir rüber. Diese urzeitlichen Tiere kannte ich bisher nur aus Dokus über Galapagos. Und jetzt sind sie hier, direkt neben mir! Auf den Steinen am Hafenbecken krabbeln lauter bunte Klippenkrabben herum. Und in der Luft schwirren Vögel. Wer hätte gedacht, dass wir schon gleich bei unserer Ankunft auf Galapagos so viele Tiere sehen? Die Wartezeit auf die Fähre, die uns nach Isabela bringen soll, vergeht wie im Flug.

Die Fähre entpuppt sich als Speedboot, dass zwei Stunden mit uns über die Wellen hüpft. Nichts für Menschen, die leicht seekrank werden. Ein Mitreisender aus Deutschland, Micha, ist schon ganz grün im Gesicht. Dafür sehen wir unterwegs die ersten Albatrosse durch die Lüfte gleiten. Alle sind froh, als wir schließlich Puerto Villamil, den kleinen Hafen von Isabela erreichen. Zur Begrüßung hüpfen neben uns Pinguine durchs Wasser. Wie genial ist das denn? Wir sind tatsächlich im Paradies gelandet!

Durch Zufall finden wir eine traumhafte Unterkunft: Ein Einzimmerappartement über Beto‘s Beach Bar, mit riesiger Dachterrasse und direkt am Strand. Glücksrausch, ich will hier am Liebsten nie wieder weg. Die nächsten drei Tage gehören definitiv zu den Schönsten meines Lebens. Stundenlang beobachten wir vom Strand und von unserer Dachterrasse aus die Tiere. Über uns kreisen Fregattvögel, auch Piraten der Lüfte genannt. Und auch am Strand ist immer etwas zu sehen: Meerechsen, auf dem Weg zum Wasser, Seelöwen, die in den Wellen toben oder Pelikane und Reiher, die auf Fischfang sind.
Zu Fuß und per Fahrrad erkunden wir die Insel, treffen dabei auf alte Ruinen, riesige Schildkröten und wunderschöne Natur. Absolut lohnenswert ist auch der Boardwalk vorbei an rosagefärbten Tümpeln und durch Sumpfgebiet zur Schildkrötenstation Arnaldo Tupiza. Hier kannst du dir die berühmten Galapagos-Riesenschildkröten in allen Größen ansehen. Dank der Aufzuchtstation ist der Bestand an Riesenschildkröten in freier Wildbahn wieder deutlich gewachsen. Ein schöner Tierschutzerfolg.

Unser absolutes Highlight ist allerdings der Hafen von Villamil. Hier ist immer etwas los. Fischer, die zur Arbeit aufbrechen. Fähren oder Ausflugsboote, die neue Touris bringen. Vor allem aber jede Menge Tiere: Seelöwen, Pinguine, Meerechsen, Krabben und viele verschiedene Vogelarten tummeln sich hier. Sie haben die Insel und den Hafen fest in ihrer Hand. Die Bänke wurden eindeutig nur für die Seelöwen errichtet. Und die Holzstege sind Meerechsen-Territorium. Sie scheinen einfach der beste Platz zu sein, um sich nach einem Bad im kalten Meer wieder aufzuwärmen. Erschöpft liegen die Echsen hier in Scharen in der Sonne und spuken hin und wieder etwas Salz aus. Ich bin völlig fasziniert von diesen urzeitlichen Tieren. Im Wasser schwimmend sehen sie mit ihren schlängelnden Bewegungen aus wie Krokodile. An Land wie eine Mischung aus Dinos und Drachen.

Am zweiten Vormittag sehen wir außerdem eine große Gruppe Blaufußtölpel, die offensichtlich zum Fischen in den Hafen gekommen ist. Wie tausend Pfeile schießen sie aus der Luft ins Wasser. Ein riesen Spektakel, dass auch von den Einheimischen begeistert verfolgt wird.

Unser Geheimtipp:

Im Hafen von Villamil kannst du kostenlos mit Seelöwen und Pinguinen schnorcheln. Einfach Flossen an, Schnorchel aufsetzen und ab ins Wasser. Ein absolut geniales Erlebnis, dass dich keinen Cent kostet. Kontakt mit neugierigen Seelöwen inklusive.

Überhaupt ist Isabela ein herrlicher Ort, um Urlaub zu machen. Der Strand ist wunderschön und auch zum Surfen geeignet. Die Einheimischen sind super nett und es gibt viele gemütliche kleine Bars und Restaurants. Das Preisniveau ist hier auf Galapagos zwar schon höher als auf dem ecuadorianischen Festland, aber immer noch deutlich günstiger als bei uns in Deutschland. Du kannst hier also super schlemmen.

Wehmütig verlassen wir Isabela nach drei wunderschönen Tagen. Gleichzeitig sind wir voller Vorfreude auf unsere 8-tägige Galapagos-Cruise, zu der wir von Santa Cruz aus aufbrechen. Und auch die Cruise übertrifft sämtliche Erwartungen. Die Crew ist an Herzlichkeit kaum zu überbieten und sorgt sich wirklich rührend um unser leibliches Wohl. Unsere Mitreisenden liegen genau auf unserer Wellenlänge: lauter Verrückte in unserem Alter, die auch mal eben ihren Job gekündigt haben, um zu Reisen. Sehr sympathisch! So genießen wir die Zeit an Bord in vollen Zügen.

In dieser Woche sehen wir viele der zauberhaften, unbewohnten kleinen Inseln, schnorcheln mit Haien und Manta-Rochen und lernen Dank unseres Guides viel über die Flora und Fauna der Galapagos-Inseln. Wahnsinn, wie unterschiedlich die Inseln teilweise sind und wie viele endemische Tierarten es hier gibt. Neben den Blaufußtölpeln mit ihren schlumpfblauen Füßen, die wir ja auf Isabela schon bestaunen durften, treffen wir auch noch die Rotfußtölpel und die lustigen Maskentölpel. Außerdem natürlich jede Menge Darwinfinken und sogar brütende Albatrosse.

Fazit: Galapagos hat uns restlos verzaubert und uns zahllose wunderschöne Momente beschert. All unsere Erwartungen wurden weit übertroffen und ich kann nur jedem von euch empfehlen, dieses einzigartige Tierparadies zu besuchen. Besonders für Natur- und Tierfreunde ist es einfach ein ganz besonderer Ort!

Weitere Reiseberichte und Reisetipps von Kathrin Haase hier:

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