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Als ich nach Brasilien reiste, hatte ich keine Erwartungen an das Land: lebensfreudig, laut und voller Farben sollte es sein. Doch Brasilien überraschte mich und zeigte sich mir in all seiner Schönheit: atemberaubende Landschaften, frei lebende Affen im Dschungel, imposante Wasserfälle, paradiesische Strände, fabelhaftes Essen, eine Kultur voller Lebensfreude und offener Menschen. Es brauchte nicht lange und ich hatte ein Stück meines Herzens an Brasilien verloren.

Ein großer Wanderfan war ich nie. Ich dachte, ich sei zu ungeduldig und nicht schnell genug am Ziel. Wie falsch ich doch lag. Meine Freundin und ich besuchten Freunde auf der grünen Insel Florianopolis im Süden des Landes und entschieden uns eine Wanderung an der Küste durch den Dschungel zu machen. In meinem Kopf drehten sich die Gedanken im Kreis: ist das zu viel Abenteuer für mich? Bin ich überhaupt fit genug? Kann es überhaupt Spaß machen, so lange zu laufen? Doch ich habe mich überwunden und wisst ihr was: es war mit eine der besten Erfahrungen auf meiner Reise durch Brasilien.

Über einen Strandabschnitt kamen wir auf den Weg, der an der Küste entlang durch den Dschungel führt. Ein wilder Hund begleitete uns auf dem Weg und ich fühlte mich bestärkt. Die ersten zwei Stunden fluchte ich innerlich: es war heiß, die Moskitos ließen mich nicht in Ruhe und ich hätte durchgehend meckern können. Dann erreichten wir den offenen Abschnitt an der Küste und ich merkte, wie meine Missgunst einem Enthusiasmus und einer großen Freude wich. Der Ausblick war herrlich, die Sonne schien und wir erreichten den wunderschönen Lagoinha do Leste. Ein Strand, der sich uns in all seiner Schönheit präsentierte. Wir stiegen eine weitere Stunde auf den Berg, um das Panorama voll genießen zu können und ich merkte, wie sich ein Gefühl von Freiheit in mir ausbreitete. Es waren kaum Touristen unterwegs und wir hatten den kompletten Moment für uns. Eins lehrte mich dieser Tag: eins mit mir und der Natur zu sein – und das vollends zu genießen.

Nachdem wir den Ausblick über eine Stunde genossen, stiegen wir wieder bergab. Unten angekommen, gönnten wir uns einen kurzen Sprung ins Meer. Wir wanderten knapp acht Stunden an diesem Tag: durch den Wald, an der Küste und am Strand entlang, durch den Wald über den letzten Berg bis zum Parkplatz zurück. Wir kämpften uns durch die letzten Kilometer und die Freude war groß, als wir das Ende des Weges am Waldrand sahen.

Bis heute bin ich sehr glücklich und stolz, diese Erfahrung gemacht zu haben. Nicht nur, weil ich meine Liebe zum Wandern entdeckt habe und Abenteuer pur erlebte, sondern vor allem, dass ich mich nicht von meinen Bedenken habe leiten lassen – sondern es einfach getan habe. Die eigene Komfortzone zu verlassen ist der beste Tipp, den ich euch geben kann. Es erfordert Mut an und über seine Grenzen zu gehen, aber man wird dafür Tausendfach belohnt: mit Erinnerungen für’s Leben.

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