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Inspirierende Begegnungen: Unsere Gäste und ihr soziales Engagement

Viele unserer Gäste sind eine Inspiration für uns: Ihr Wille und ihre Leidenschaft, bei ihren Reisen rund um die Welt etwas Positives zu bewirken, ist ansteckend.

Egal, ob dieser Wunsch bei einer Reise mit Enchanting Travels in ihnen herangereift ist, oder sie schon mit guten Absichten zu uns gekommen sind – wir wissen jede Form von sozialem Engagement zu schätzen.

Darkness to Light: gemeinnützige Arbeit für die Sehkraft

Dr. Alok Sharma, ein Augenarzt aus Australien, ließ sich bei einer Familienreise nach Indien zur gemeinnützigen Arbeit inspirieren, als ihm auffiel, dass die Augengesundheit bei der armen Bevölkerung auf dem Land oft übersehen wird.

Dabei ist eine gute Sehkraft unverzichtbar: Die Erwachsenen können ohne sie nicht ihren Lebensunterhalt verdienen und die Kinder fallen ohne sie in der Schule zurück.

Als Mitglied des Rotary Clubs in Wagga Wagga kam Dr. Sharma eine Idee: Er wollte Eye Camps in den ländlichen Gegenden Indiens ins Leben rufen.

Ajoy Joshi, ein angesehener Koch aus Sydney entschied sich, nach Wagga Wagga zu kommen und dort ein indisches Spendenmahl zuzubereiten. Aus den Einnahmen der Spendenaktion und dem Profit aus Joshis verkauften Kochbüchern konnten die enthusiastischen Rotarier ihren Traum vom ehrenamtlichen Engagement letztlich verwirklichen.

2005 klinkte sich auch Dr. Sharmas Vater, wohnhaft in Delhi, in die Aktion ein. Mit einer Autorikscha ganz im Bollywood-Stil fuhr er rund 20 indische Dörfer im Yamuna Nagar Distrikt ab, verteilte fleißig Flugblätter und weihte die Bewohner in ihren geplanten Besuch ein.

Die Neuigkeiten machten schnell die Runde und stießen bei den Einheimischen auf reges Interesse. So wurde das Rotary-Team bei ihrer Ankunft von rund 2.000 Menschen empfangen, die in ihrem ersten dreitägigen Eye Camp medizinische Hilfe in Anspruch nehmen wollten.

Der Rotary Club von Wagga Wagga übernahm für jeden Patienten und seine Begleitung die Kosten für Staroperationen, Medikamente und Brillen. Umsicht und Sorgfalt standen bei der Behandlung stets an erster Stelle, sodass es bei keinem einzigen Patienten zur Infektion kam.

Seit dem ersten Besuch im Jahr 2005 hat sich das “Darkness to Light”-Projekt weiterentwickelt. Mittlerweile gehören auch Zahnuntersuchungen an regionalen Schulen sowie die Versorgung von regionalen Krankenhäuser mit dringend benötigtem Equipment zum ehrenamtlichen Engagement dazu.

Sechs männliche Mitglieder des Rotary Club in Wagga Wagga stehen zusammen mit einem Turban auf dem Kopf
Mitglieder des Rotary Club in Wagga Wagga, Indien

“Wir schätzen nicht nur die Gesellschaft. Wir wollen auch benachteiligten Menschen helfen, mit denen das Leben es nicht so gut gemeint hat wie mit uns.” – Philip Cross, Stiftungsleiter des Rotary Clubs von Wagga Wagga.

Nach den Eye Camps haben sich die Freiwilligen des Rotary Clubs eine Pause verdient. So reisen sie nach erfolgreichem ehrenamtlichen Engagement mit Enchanting Travels durch das schöne vielseitige Indien.

HOMES OF HOPE: soziales Engagement für Waisenkinder

2006 hatte Paul Wilkes bei einer monatelangen Reise mit Enchanting Travels eine Begegnung, die sein eigenes Leben und das Leben Anderer auf den Kopf gestellt hat – für immer.

Auf Anhieb verstand sich Paul blendend mit seinem Fahrer. Vom ersten Moment an, als er sie bei ihrem Hotel im südindischen Cochin abholte, stimmte die Chemie. Sie erzählten sich Geschichten aus ihrem Leben. Und dabei kam sein Fahrer auch stolz auf seine geliebte Heimatstadt Cochin zu sprechen.

Paul hatte die Armut der jungen Menschen, die auf der Straße um ein paar Groschen betteln mussten, schon bestürzt mit eigenen Augen erlebt. Er beschloss, seinem Fahrer eine unangenehme Frage zu stellen.

“Was ist mit den Kindern, wer hilft den armen Kleinen?”
Schweigen im Wagen. Nach einer kurzen Pause antwortete sein Fahrer zögerlich: “Ich könnte es ihnen erzählen. Aber, wenn Sie nichts dagegen haben, zeige ich es Ihnen lieber.”

Völlig unerwartet tauchte Paul in die Welt von Prathyasha Bhavan ein, ein Waisenhaus für Mädchen, das vor 30 Jahren von einem religiösen Nonnenorden ins Leben gerufen wurde.
Die Kinder waren ordentlich angezogen, sauber, fröhlich und nahmen uns sehr herzlich in Empfang. Doch je mehr Paul von dem Waisenhaus zu Gesicht bekam, desto stärker wurde ihm bewusst, dass es in Prathyasha Bhavan wegen der steigenden Zahl an Waisenkindern immer mehr ums nackte Überleben ging.

Nachts schliefen die Kinder auf nichts weiter als dem kalten Boden der Schulaula. Er lernte ein kleines Mädchen namens Reena kennen. Sie trug eine Sonnenbrille und war ihm mit ihrem breiten herzlichen Lächeln sofort sympathisch. Ihre Betreuerin, Schwester Sophy, erzählte mir aus ihrem bewegten jungen Leben:

Reena ging vor kurzem noch zusammen mit ihrer psychisch kranken Mutter betteln. Dann wurden sie getrennt. Reena wurde von der Bettlermafia verschleppt, die ihr eine Stopfnadel ins Auge rammten. Von diesem Tag an gehörte Pauls Aufmerksamkeit ganz den Waisenmädchen und Schwestern von Homes of Hope. Genau wie 32 weiteren verarmten salesianischen Waisenhäusern und Schulen im Süden Indiens.

 Paul Wilkes

“Innerhalb kürzester Zeit hat Homes of Hope India-US das Leben von tausenden Kindern und jungen Frauen für immer verändert. Unsere Zukunft könnte nicht besser aussehen: Immer mehr Menschen wissen, was wir tun und schließen sich uns an. Und das alles hat mit dem Lächeln eines kleinen Mädchens angefangen. Und natürlich weil ein Enchanting Travels-Fahrer eine neue Route eingeschlagen hat, um uns das wahre Indien zu zeigen.” – Paul Wilkes

Paul konnte das soziale Engagement von Menschen, Stiftungen sowie bürgerlichen und religiösen Gruppen auf der ganzen Welt für sein Projekt gewinnen. Das erfreuliche Resultat: vier neue Waisenhäuser, eine Schule, Computer, medizinische Versorgung, Brunnen, Wasserfilter, Nutztiere, Dieselgeneratoren und Zugang zu Laboren. Und das war erst der Anfang seiner gemeinnützigen Arbeit. Paul hat noch viel mehr geplant.

Haben auch Sie eine lebensverändernde Erfahrung mit Enchanting Travels gemacht? Erzählen Sie sie uns! Schreiben Sie uns Ihre besonderen Erlebnisse an:

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