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Das “wild” in “Wildnis” schützen

Wer reist nicht gerne, um dem Großstadtdschungel zu entfliehen und wieder eins mit der Natur zu werden?

Behandelt die Erde gut, sie wurde euch nicht von euren Eltern gegeben,
sie ist euch von euren Kindern geliehen.
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt,
wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Wir sind mehr als die Summe unseres Wissens,
wir sind das Produkt unserer Vorstellungskraft.

Wir könnten es uns einfach machen und die alte Weisheit als weiteres Öko-Klischee abtun. Dabei sagt sie einfach nur die Wahrheit.

Wenn wir nicht auf unsere Umwelt achten, werden unsere Kinder nie denselben Luxus erleben wie wir selbst.

Nicht umsonst setzt Enchanting Travels auf nachhaltiges Reisen. Wir geben unseren Gästen die Möglichkeit, die Umwelt zu würdigen und zu beschützen.

Und der Erfolg gibt uns Recht: Naturtourismus und der nachhaltige Umgang mit Wildtieren- und Pflanzen sorgen für gute Nahrungsgrundlagen und unterstützen Nationalparks, Tierschutzgebiete und indigene Völker. Zugleich dient nachhaltiges Reisen der Armutsbekämpfung. Nachhaltiger Tourismus schafft neue Arbeitsplätze und damit neue Perspektiven für die Bevölkerung. Anstatt sich zu kriminellen Machenschaften wie Wilderei hinreißen zu lassen, können sie ihr Land bewusst mitgestalten.

Einer unserer Stammgäste, Rachel aus Australien, hat sich als einer der Ersten aktiv an der Debatte um Elefantenreiten in Asien beteiligt. Natürlich haben wir auch unsere Partner in die Diskussion eingebunden. Wir wollen schließlich offen zeigen, dass sich unsere Gäste aktiv mit dem Thema auseinandersetzen und ihnen das Wohl der Tiere am Herzen liegt.

Bedrohte Arten & Artenschutz

Wir bemühen uns aktiv um nachhaltige Reiseerlebnisse, die die Rettung, Rehabilitation und nachhaltige Zucht von bedrohten Tierarten fördern. Egal, ob sie auf dem Land, im Meer oder in der Luft zu Hause sind.

Wenn wir es richtig angehen, können wir unsere Gäste mit Tierschutzgebieten und Wildregionen auf aktuelle Probleme aufmerksam machen.

Bei manchen unserer Aktivitäten gehen Sie mit den Tieren auf Tuchfühlung. Zum Beispiel, wenn Sie einen zahmen oder verwaisten Elefanten füttern oder beim Baden helfen. Bei den meisten Aktivitäten findet allerdings kein Körperkontakt mit den Tieren statt. Schutzbedürftigen oder bedrohten Arten tun Sie einen größten Gefallen, wenn Sie sie aus der Ferne beobachten und so ihren natürlichen Lebensraum respektieren.

Artenschutz – gegen Tiere in Gefangenschaft

Damit sie sich besser von den Strapazen erholen können, werden manche Wildtiere nach ihrer Gefangenschaft gezähmt. Um ihre Pflege auch finanzieren zu können, treten sie deshalb mit Besuchern in Kontakt. Organisationen, die wilde Tiere aus anderen Gründen zähmen, können wir aber nicht befürworten. Gerade, wenn
sie die Tiere vorführen. Vor allem dann nicht, wenn sie sich vor der Kamera inszenieren oder mit Gästen auf Kuschelkurs gehen sollen.

Solange Wildtiere bedroht sind, macht es für uns keinen Sinn, Zoobesuche oder Wildparks anzubieten, die Tiere in Gefangenschaft halten. Aktivitäten wie diese wollen wir nicht in unser Repertoire aufnehmen.

Die Wildnis kann unterhaltsam sein, Tiere selbst aber sind nicht zur Unterhaltung da.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Werden die Tiere gut behandelt und kommt die Umgebung ihrem natürlichen Lebensraum so nah wie möglich, haben wir nichts dagegen einzuwenden. Wir unterstützen zahlreiche Tierschutzorganisationen, die sich um verwaiste und verletzte Tiere kümmern, die nicht mehr in ihrem natürlichen Lebensraum bestehen können. Zudem fördern wir Organisationen, die Besucher über die größten Gefahren für Wildtiere wie Wilderei und Lebensraumverlust aufklären.

In unseren Augen können Safaris, solange sie rücksichtsvoll mit den Tieren umgehen, viel bewirken. Sie zeigen uns nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch ihre Schwachpunkte. Ob Jung oder Alt – alle Generationen lernen bei Safaris viel über die Umwelt und ihre Bewohner dazu.

Baby-Elefant trinkt Milch aus einer Flasche im David Sheldrick Elefantenwaisenhaus in Kenia
David Sheldrick Elefantenwaisenhaus in Nairobi, Kenia

Die wilde Wildnis

Wenn Sie mit uns auf Safari gehen, erinnert Sie unser Guide, dass die Tiere wild sind und alles tun und lassen können, was sie wollen – sie entscheiden was, wann und wie sie etwas tun. Eine Begegnung ist deshalb nicht garantiert.

Noch nicht einmal während der großen Tierwanderung in Ostafrika haben Sie die Gewissheit, einen Blick auf die gigantischen Gnuherden zu erhaschen. Wir können ihre Strecke nicht genau vorhersagen. Wir können nur auf unsere Erfahrungen vertrauen und ihre Route schätzen. Auf viele Faktoren wie das Wetter oder den freien Willen der Gnus haben wir leider keinen Einfluss.

Wenn Sie eine Wunschliste wie “The Big 5”, “The Small 5”, The Ugly 5” oder irgendeine andere Liste im Gepäck haben, reisen Sie wahrscheinlich mit zu hohen Erwartungen, die sich kaum erfüllen lassen.

Einer unserer Führer im Sabi Sands Reservat in Südafrika hat einen Lieblingsspruch für unsere Gäste parat: “Das ist doch kein Zoo!”.

Manche Meerestiere blühen erst in menschlicher Gesellschaft so richtig auf. Nicht ohne Grund haben wir verschiedene Aktivitäten wie Schwimmen oder Schnorcheln mit wilden Delfinen und Walen oder Kayaking mit Pinguinen im Programm.

Dafür arbeiten wir mit Tierschutzorganisationen und nachhaltigen Unternehmen zusammen, die erfahrene Meeresbiologen im Team haben.

Viele der Schiffe, die Besucher täglich zum Whale Watching aufs offene Meer hinausbringen, dienen Meeresbiologen zugleich als Forschungsschiffe, von denen aus die Forscher diese einzigartigen Kreaturen genauer unter die Lupe nehmen können.

Ein Walhai unter Wasser in der Nähe eines Boots
Walhai unter Wasser

Wer Meerestieren bei unseren Bootstouren näherkommen möchte, muss zuvor einiges beachten. Während der Hauptgeburtszeit können auch andere Gäste an Board sein, damit nicht zu viele Schiffe gleichzeitig aufs Meer hinausfahren und seine Bewohner stören. Vergessen Sie nicht: Das Meer ist unberechenbar. Sorgen Sie mit Reisetabletten vor und frühstücken Sie mit Bedacht! Abgesehen von den Richtlinien, sind die meisten unserer Gäste aber sehr von unseren geführten Bootstouren angetan.

Bei unseren Individualreisen ist der Name Programm. Jedes Angebot prüfen wir höchstpersönlich.

Sie haben noch nie zuvor einen Wal gesehen? Dann wird es höchste Zeit! Die Riesen der Meere werden Sie begeistern. Nichts kommt an diese sanftmütigen Geschöpfe mit ihrer geheimnisvollen Aura und uralten Weisheit heran. Delfine hingegen zaubern Ihnen mit ihrer herrlich verspielten Art immer ein Lächeln auf die Lippen. Genau wie Pinguine. Diese niedlichen Kreaturen sind die geborenen Entertainer.

Vorhang auf für: Tigersafaris in Indien

Bei unseren maßgeschneiderten Indiensafaris haben Sie die einmalige Gelegenheit, den vom Aussterben bedrohten Königstiger in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Über ein Jahrhundert lang wurden Tigerpopulationen beinahe durch Wilderei und Entwaldung ausgerottet. Erst in den letzten Jahren ist die Anzahl der Bengaltiger wieder auf rund 3.900 angestiegen. Zu verdanken haben wir die erfreuliche Nachricht vor allem den Tourismuseinnahmen, die in Erhaltungs- und Aufklärungsmaßnahmen geflossen sind.

Wir können Ihnen keine Tigerbegegnung garantieren. Und genau das macht sie so einzigartig. Der besondere Reiz einer Tigersafari liegt aber nicht allein in einem Tête-à-Tête mit der majestätischen Kreatur. Vielmehr geht es um das gesamte Ökosystem, um die Einheit zwischen Natur und Tier – egal, ob im tropischen Regenwald, in Savannen oder auf unendlichen Weiden.

Waldschutz für den Tierschutz

Enchanting Travels ist stolz auf seine Mitgliedschaft bei TOFT, einer einzigartigen internationalen Tierschutzorganisation, die sich aktiv für nachhaltigen Tourismus und Indiensafaris einsetzt. Unsere Mission: den Tiger, Indiens bezaubernde Tierwelt und Wildnis schützen.

Ein Tiger überquert die Straße im Bandhavgarh Tigerreservat während einer Safari
Tiger Safari im Bandhavgarh Tigerreservat

Trotz der niedrigen Eintrittspreise der Nationalparks spielt Tigertourismus durch ausländische Gäste noch immer Millionen von Dollar ein. Während eine unversehrte Tigerhaut auf dem Schwarzmarkt bis zu 50,000 Dollar wert ist, bringt es ein Tigerweibchen im Ranthambore National Park in den 10 Jahren ihres Erwachsenenlebens gerade einmal auf 130 Millionen Dollar.

Artenschutz für Nashörner

Wer ist für die Ausrottung der Nashörner verantwortlich? Tatsächlich waren es die frühen Europäer, die erstmals Jagd auf Nashörner machten. Entweder töteten sie die Nashörner aus purem Vergnügen, ernährten sich von ihnen oder befreiten die Welt von dem “Ungeziefer”.

Heute sind sie ihrer wertvollen Hörner wegen im Visier, die gerade in China und Südostasien als Kostbarkeit gelten. Die verarmte Bevölkerung wittert ihre Chance, schnell gutes Geld zu verdienen. Ein regelrechter Konkurrenzkampf bricht unter den Händlern aus und führt letztlich zu Massenwilderei.

Mit weniger als 5.000 wilden Spitznashörnern übrig ist es unsere letzte Chance, diese Spezies vorm Aussterben zu retten.

Einige private oder kommunale Tierschutzgebiete in Laikipia in Zentralkenia setzen sich gegen die Ausrottung zur Wehr. In den Reservaten Solio, Lewa und Ol Pejety geben sie Spitznashörnern einen sicheren und natürlichen Unterschlupf, wo sie sich in Ruhe paaren können. Um den Tierschutz von wilden Nashörnern kümmert sich ein engagiertes Team aus Buschpiloten, Tierärzten, Fährtenlesern und Anti-Wilderer-Einheiten.

Eine Familie bestehend aus Mutter, Vater, Tochter und Sohn streicheln ein kleines Nashorn
Naturschutz in Kenia

Tierausritte

Wenn uns die Vergangenheit eines gelehrt hat, dann, dass der Mensch viele wilde Tiere zähmen kann. Wir sind da anderer Meinung. Wenn es nach uns geht, soll sich der Mensch nicht in die Tierwelt einmischen. Wilde Tiere sollen wild bleiben. Natürlich gibt es Ausnahmen. Brauchen verlassene, verletzte oder stark bedrohte Tiere eine helfende menschliche Hand, sollen sie sie bekommen.

Viel zu oft haben wir in den letzten Jahren miterlebt, wie hilfsbedürftige Tiere von der Tourismusindustrie vorgeführt wurden. Gerade, wenn es um Ausritte oder Wanderungen geht. Das wollen und können wir nicht unterstützen.

Sobald wir erfahren haben, dass Tiere bei bestimmten Aktivitäten schlecht behandelt oder ausgebeutet wurden, haben wir diese umgehend aus dem Angebot genommen.

Gleichzeitig müssen wir als Anbieter von Individualreisen, die persönliche Urlaubsträume wahr werden lassen, aber auch auf die Wünsche unserer Gäste eingehen. Unsere ethischen Prinzipien und die Ansprüche unserer Gäste müssen in Einklang sein.

Viele unserer Gäste wünschen sich auf ihrer Asienreise einen Elefantenausritt. So bemühen wir uns um nachhaltige Partner, die wir guten Gewissens empfehlen können. Zugleich wollen wir unseren Gästen eine echte Begegnung mit den sanften Riesen ermöglichen. Deshalb bieten wir oft Alternativen an, die zwar keinen Ausritt im Programm haben, dafür aber etwas viel Sinnvolleres wie ein Besuch in einem Elefantenreservat, das sich um verletzte Tiere kümmert und Sie dem Dickhäuter näher bringt denn je.

Natürlich spielen auch kulturelle und ökologische Faktoren beim Tierschutz eine Rolle. Bestimmte Tiere wie etwa Kamele in der Wüste haben schon immer Waren und Menschen über weite Strecken hinweg auf ihrem Rücken transportiert. Bis heute dienen sie den Einheimischen in manchen Regionen noch als nützliche Transporthilfe. Gerne lassen wir unsere Gäste auf den Pfaden dieser Gemeinschaften wandeln. Kamelreiten gibt Ihnen das Gefühl, Teil der fremden Kultur zu sein – selbstverständlich setzen wir dabei aber ausschließlich auf verantwortungsvolle Partner.

Ein Kamelreiter hält die Zügel von seinem Kamel
Kamelausritt in Indien

Was denken Sie?

Umfrage: Soll Enchanting Travels Elefantenreiten anbieten?
Ja | Nein | Ich weiß nicht/Es kommt darauf an

Sagen Sie uns Ihre Meinung, wie wir das “wild” in “Wildnis” beschützen sollen! Schreiben Sie uns noch heute unter responsibletravel@enchantingtravels.com! Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

 

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