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Ausgefallene Reiseziele

Ist es nicht verlockend, jederzeit für kleines Geld die Welt bereisen oder sich ein Rundumsorglos-Urlaubspaket buchen zu können? Was aber passiert, wenn wir einen Moment innehalten und überlegen, wohin genau uns unsere Reise führen soll und was wir dort erleben wollen? Was uns angeht: Wir bieten nicht nur exotische Reiseziele an. Wir repräsentieren sie auch. Jedes Land und jede Region, die wir in unser Repertoire aufnehmen, wählen wir mit Bedacht.

Reisender oder Tourist?

Wir glauben, dass es einen Unterschied zwischen einem Touristen und einem Reisenden gibt.

Der Tourist macht einfach, was jeder macht. Er schwimmt mit dem Strom und reist, um seinem Alltag zu entfliehen. Anders der Reisende. Er reist, um seinen Horizont zu erweitern, nachzudenken, mit einem Ort auf Tuchfühlung zu gehen, sich mit allen Sinnen darin zu verlieren.

Wir wissen es zu schätzen, wie wichtig Reisen in unserer Gesellschaft ist. Jeder hat das Recht, die Welt zu entdecken. Als Entdecker haben wir aber auch eine Verantwortung: Mit jeder Reise wagen wir uns in die Welt hinaus und dringen in den Lebensraum eines Anderen ein. In seine Kultur und alles, was dazugehört.

Reisen verbindet

Photo friends guide, traveler and the driver before the pass, Kunzum La

Für uns ist Reisen mehr als Urlaub machen. Reisen kann so viel Gutes bewirken.
Enchanting Travels macht es vor. Wir wollen Bildungs- und Wachstumsmöglichkeiten schaffen und einen positiven Eindruck an den Orten hinterlassen, an denen wir aktiv sind.

Viele unserer Reiseziele befinden sich auf wirtschaftlichem Wachstumskurs. Nicht umsonst begreifen wir Tourismus als wichtige Entwicklungshilfe. Wenn wir ihn mit Sorgfalt und Umsicht ausleben, kann Tourismus die lokale Wirtschaft nach vorn bringen. Keinesfalls wollen wir die Lebensgrundlage der Einheimischen gefährden.

Wir glauben, dass das Geld, das Sie für Ihren Urlaub ausgeben, auch die Einheimischen erreichen soll.

Die Welttourismusorganisation geht davon aus, dass Tourismus in einigen Entwicklungsländern mehr als 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht.

Da wir an unseren Reisezielen selbst vor Ort sein können, ist es uns ein Anliegen, den lokalen Handel zu unterstützen. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und Ihnen zeigen, was einen anspruchsvollen und respektvollen Gast ausmacht.

Was wir Ihnen ebenfalls ans Herz legen wollen: Reisen Sie nach dem Motto “Andere Länder, andere Sitten”! Erleben Sie einen Ort durch die Augen der Einheimischen!

Wie wir unsere Reiseziele auswählen

Hanuman-Dhoka-Durbar-Platz gesperrt mit Warnschild
Bauarbeiten am Hanuman-Dhoka-Durbar-Platz in Nepal

Jedes Land hat seine Makel. Und nicht jeder Gast möchte diese Makel zu Gesicht bekommen. Wir akzeptieren, dass unsere Gäste nicht all unsere Reiseziele besuchen wollen.

Gelegentlich nehmen wir bestimmte Unterkünfte oder Erfahrungen aus dem Programm. Ein ganzes Land zu boykottieren, ist allerdings nicht in unserem Sinn – vorausgesetzt das Land ist sicher.

Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität.

Die Begründung ist einfach: Kein Land ist perfekt. Es zu boykottieren, richtet aber manchmal mehr Schaden als Nutzen an. Schließlich hängt so mancher Lebensunterhalt vom Tourismus ab.

Wer ein ganzes Land meidet, steckt alle Einwohner in eine Schublade. Das wird einem ganzen Volk nicht gerecht. Gleichzeitig ist ein Boykott nicht unbedingt erfolgreich. Vorbildliches Verhalten oder politische Veränderungen lassen sich nicht erzwingen.

Und selbst, wenn ein Land fragwürdige politische Mittel ergreift, können wir immer noch etwas Gutes tun. Wir können das Volk unterstützen und die positiven Seiten der Kultur hervorheben.

Ein Beispiel: Vor kurzem haben wir Tibet in unsere Traumreiseziele aufgenommen.

Viele Anhänger der Free Tibet-Bewegung würden uns verantwortungslos nennen, Tibet als Reiseziel anzubieten. Wir sehen das anders. Monatelang haben wir nach tibetischen Partner gesucht, die ihre bezaubernde Kultur teilen und am Leben erhalten wollen.

In Krisenzeiten legen wir uns für unsere Traumreiseziele noch mehr ins Zeug. Für Nepal zum Beispiel nach dem Erdbeben im Jahr 2005.

Jede Situation ist anders. So betrachten wir als Responsible Tour Operator jeden Fall einzeln.

Das Gleichgewicht wahren

Jede Reise hinterlässt Spuren. Umso wichtiger ist es, wie wir reisen. Das ‘Wie’ entscheidet, wie sanft und rücksichtsvoll wir auftreten. “Share Economy” und Billigfluggesellschaften bringen neue Herausforderungen mit sich. Zugleich fanden in den letzten Jahren vermehrt öffentliche Proteste gegen Tourismus in europäischen Metropolen statt.

Für uns bedeutet “Overtourism”, dass sich Tourismus negativ auf die lokale Infrastruktur und Umwelt auswirkt. Er geht auf Kosten der Einwohner und Tiere, die sich von dem Trubel in ihrem Lebensstil eingeschränkt fühlen.

Wussten Sie, dass wir auf Reisen für gewöhnlich mehr essen als zu Hause? Wollen Sie nicht auch öfter duschen, wenn Sie in einem warmen Land Urlaub machen? Stellen Sie sich vor, wie sich das auf die Essens- und Wasservorräte eines Landes auswirkt! Genauso sind wir auf lokale Flughäfen, Straßen und die Bahn angewiesen, um von A nach B zu kommen. Damit zeichnet sich Tourismus vor allem in den natürlichen Ressourcen eines Landes ab.

Wenn wir ein neues Ziel bereisen, lassen sich Spuren nie ganz vermeiden. Aber sie müssen keinen Schaden anrichten.

Es gibt so viele Reiseziele auf der Welt, die tatsächlich auf Tourismus angewiesen sind und Sie mit offenen Armen empfangen werden.

Wir bemühen uns, unsere Gäste für ausgefallene Reiseziele zu begeistern.

Wenn Sie zum Beispiel die Galapagosinseln hautnah erleben möchten, empfehlen wir Ihnen, Ihre Reise außerhalb der Hochsaison zu planen oder sie mit einem kleinerem Boot anstelle des großen Kreuzfahrtschiffes zu erkunden. Wir schlagen Ihnen vielleicht sogar ein ganz anderes Ziel vor, das genauso eine spektakuläre Artenvielfalt zu bieten hat, aber nicht ganz so bekannt ist (wie zum Beispiel Bahia Bustamante in Argentinien).

Gerne schlagen wir Ihnen ausgefallene Reiseziele als bezaubernde Alternativen zu den großen Touristenklassikern vor.

Zwei Reiter in der Bahia Bucht
Die unberührte Bahia Bucht

Es gibt viele faszinierende Ziele abseits der Touristenpfade, aber selbst diese stoßen irgendwann an ihre Grenzen.

Einige unserer Reiseziele wollen weniger oder nur bestimmte Gäste aufnehmen, was uns durchaus sinnvoll erscheint. Egal, ob die begrenzten Übernachtungsmöglichkeiten im Rubundo Island-Nationalpark auf Tansania, die begrenzte Teilnehmerzahl an Gorillawanderungen im Regenwald von Bwindi, Uganda, das Lossystem für Jeep-Touren für Tigersafaris in Ranthambore oder die beschränkten Trekking-Genehmigungen für die Inka-Route in Peru – manchmal sind Grenzen eine Wohltat für die Umwelt.

Reisen sollte immer mehr Freude als Hürde sein – sowohl für das Gastland als auch für Sie selbst.

Wie aus dem Bilderbuch?

Wir alle wissen nur zu gut, dass die Bilderbuch-Postkarten von Touristen-Hotspots langsam aus der Mode kommen.

Kein Zweifel: Manchmal gibt es sie noch – diese verlassenen weißen Sandstrände, diese versteckten Traumreiseziele. Aber seien wir ehrlich! Ein Foto vom Princess Diana Beach ohne eine Menschenseele im Hintergrund direkt bei Indiens großem Denkmal der Liebe, dem Taj Mahal, ist eher unwahrscheinlich – selbst, wenn Sie in aller Herrgottsfrüh aufstehen.

Wir sind lieber ehrlich zu Ihnen und machen Ihnen keine falschen Hoffnungen.

Wenn Sie sich eine Reise-Wunschliste zusammenstellen wollen, haben wir einen Tipp: Machen Sie sie so einzigartig wie Sie selbst.

Haben Sie schon einmal von Bhutan und seinen Glücksbündeln gehört? Bhutans sogenanntes Bruttonationalglück (Gross National Happiness) ist der Leitsatz von Bhutans Regierung und misst das kollektive Glück und Wohlbefinden der Bevölkerung. Aber Bhutan hat noch mehr zu bieten als nur den Happiness Index.

Häufig beschränken wir uns auf einzelne Regionen. Bei Bhutan ist es anders. Das ganze Land ist das perfekte Beispiel für ein einzigartiges Reiseziel für Enchanting Travels. Warum?

Bhutan hat viel weniger Tourismus als sein Nachbar Nepal und kann seine Besucher deshalb viel besser in seine aufregende Infrastruktur einbetten.

Wir wissen es zu schätzen, dass Bhutan nicht nur auf nachhaltigen Tourismus, sondern auch auf einen nachhaltigen Umgang mit Volk und Umwelt achtet. In den letzten Jahren haben die Bhutanesen viele Gesetze zum Umweltschutz verabschiedet und sogar in ihrer Verfassung vermerkt, dass 60 % seiner Fläche bewaldet bleiben müssen.

Die Regierung hat Plastikflaschen verboten und sich zur Klimaneutralität bekannt. Sprich: Kohlenstoffabbau ist fester Bestandteil des Tagesgeschäfts und jegliche Abgase müssen mit nachhaltigen Projekten wieder ausgeglichen werden.

Das ganze Land ist rauchfrei und kauft ausschließlich bei lokalen Händlern, ein großer Gewinn für die lokale Wirtschaft. Große Ketten oder Konzerne gibt es in Bhutan so gut wie keine.

Selbst das Essen wird in Bhutan lokal angebaut, da die meisten Einwohner ihren eigenen Gemüsegarten haben. Unsere Gäste dürfen sich also über außergewöhnlich frische Zutaten freuen.

Doch das wahrscheinlich Schönste am Tourismus in Bhutan ist, dass 65 % der Einnahmen an das Gemeinwohl gehen.

Ausgewählte Unterkünfte

Was wir an unseren Unterkünften in Bhutan besonders schätzen: das Personal stammt aus der Gegend. So können sich unsere Gäste mit den verschiedensten Bevölkerungsgruppen austauschen.

Der Hotelbesitzer von Thimpu Towers in Thimpu zum Beispiel setzt sich persönlich für Frauen mit geringem Einkommen ein und lernt sie als neue Mitarbeiter an.

Zhiwa Ling Ascent in Thimpu ist der festen Überzeugung, dass ‘learning by doing’ immer noch die beste Ausbildung ist und gibt einheimischen bhutanesischen Studenten, die in der Hotelbranche Fuß fassen wollen, die Möglichkeit, wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Hotelangestellten selbst betreuen die Studenten während ihres 120 Stunden-Trainings und geben ihnen wertvolle Qualifikationen mit auf den Weg. Von Wellnessbehandlungen über Reservierungen – Das Ergebnis: Selbstbewusste Studenten, die ihre bhutanesische Kultur stolz ihren Gästen näherbringen.

Authentische Erfahrungen

Erleben Sie eine Gebetszeremonie in Probjikha Valley, für die unsere bhutanesischen Partner niemals etwas von Ihnen verlangen werden. Ihre Spende für die Zeremonie geht direkt an die Mönche, die die Andacht durchführen.

Unser lokaler Reiseleiter Sangay Wangdi heißt Sie herzlich willkommen

Ich bin Sangay Wangdi und stamme aus Gasa, einer der abgelegensten Regionen in Bhutan. Ich bin sehr stolz auf meine Herkunft. Wir sind ein kleines Land in einer großen Welt, aber haben unsere eigene Identität, eine einzigartige Kultur und unverwechselbare Traditionen, die wir immer noch leidenschaftlich ausleben. Wir streben nach unserem inneren Frieden und Glück.

Bhutan ist ein wunderbares Land am Himalaya, geschmückt von seiner natürlichen Schönheit und majestätischen Berggipfeln. Wohin Sie auch gehen, überall treffen Sie auf Einheimische, die sich ganz dem einfachen Landleben hingeben. In diesen abgelegenen Gegenden ist das unberührte kulturelle Erbe zu Hause.

Wer in Bhutan Reiseleiter werden will, muss viele persönliche Herausforderungen meistern. Unverzichtbar sind zum Beispiel gute Kommunikationsfähigkeiten. Zugleich müssen wir den Gästen unsere Kultur richtig vermitteln können. Ich persönlich wollte Reiseleiter in Bhutan werden, um unsere vielen heiligen Orte zu erkunden, mich mit unseren Gästen auszutauschen und mit ihren Erzählungen meinen Horizont zu erweitern. Ich freue mich, mit einem der renommiertesten Reiseanbieter der Welt arbeiten zu dürfen.

Enchanting Travels hat mir eine tolle Möglichkeit gegeben, beruflich über mich hinauszuwachsen. Hier werden Menschen mit Würde und Respekt behandelt und für ihre Vielfalt geschätzt. Das gilt sowohl für die Teammitglieder als auch für die Gäste. Alle Gäste, denen ich bisher begegnet bin, waren wundervolle Menschen.

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