Ecuador Reisen

Wo ein Naturwunder dem anderen folgt

Von der rauen Pazifikküste zu den schneebedeckten Vulkangipfeln, von den grünen Hügellandschaften der Anden in den wilden Amazonas Regenwald, von kristallklaren Seen zum Äquator, oft sind es nur wenige Kilometer, die Sie in dem kleinen Land von einem geografischer Extreme in das nächste bringen.

Lassen Sie sich durch die quirlige Kolonialstadt Quito treiben, die auf den Ruinen ihres indigenen Vorgängers erbaut wurde. Erstehen Sie handgefertigte Lederwaren und Stoffe auf dem Indianermarkt in Otavalo und lassen Sie sich überraschen, wenn Sie im Gipfel eines Vulkanes plötzlich eine Smaragdgründe Lagune vorfinden. Stehen Sie auf der Äquatorlinie oder finden Sie heraus, wohin Sie die Straße der Vulkane führt.

Von dem Festland ist es nur ein Katzensprung auf die Galapagosinseln, jener Jurassic Park ähnlichen Welt, die den Naturwissenschaftler Charles Darwin die Grundlagen für seine Evolutionstheorie lieferte. Noch heute halten die endemischen Lebensformen auf den mystisch anmutenden Vulkaninseln Wissenschaftler und Touristen gleichermaßen in Atem.

Auf einer Rundreise in Ecuador und zu den Galapagosinseln sammeln Sie Erinnerungen, die ein Leben lang anhalten werden.

 Landkarte

 Geschichte

Ecuador und die Galapagosinseln blicken beide auf eine alte und ereignisreiche Geschichte zurück. Die Geschichte Ecuadors beginnt bereits vor 8000 Jahren, als das Land von zahlreichen indigenen Völkern besiedelt war.

Nach und nach wurden diese der Hochkultur der Inka unterworfen, bevor im 15. Jahrhundert die Spanier in das Land fielen und mit der Kolonialisierung begannen.

1533 wurde die Inka Hauptstadt von den Spaniern eingenommen. Sie brannten die Stadt nieder und erbauten eine neue Hauptstadt auf den entstandenen Ruinen. Die Ruinen Alt-Quitos sind heute Teil des UNESO Weltkulturerbes.

Die folgenden Jahre waren durch die spanische Kolonialherrschaft bestimmt, unter der die Bevölkerung als Landarbeiter wie Sklaven gehandelt wurden.

Erst in 1822 gewann das Land seine Unabhängigkeit, als der Freiheitskämpfer Simon Bolívar sich mit seinen Truppen auf die Seite Ecuador stellte. Zunächst formte Ecuador, zusammen mit Kolumbien und Venezuela die Union Grand Colombia, von der es sich acht Jahre später löste.

Mit der Unabhängigkeit zogen die Konflikte zwischen den liberalen und konservativen Parteien in das Land, die in Militärputschen und einer Militärdiktatur gipfelten.

1979 gelang die Wiederherstellung der Demokratie und seitdem gelang es, die Armut der Bevölkerung zu reduzieren und zahlreiche Reformen einzuführen.
Die Geschichte der Galapagosinseln dagegen beginnt im 15. Jahrhundert, als die Inseln eher zufällig entdeckt wurden. Die Inseln ohne Frischwasserquellen, die von spuckenden Vulkanen und eigentümlichen Kreaturen beherrscht wurde, hatte unter Seefahrern schnell den Ruf eines dämonischen Ortes.

In den nächsten Jahrhunderten waren die Inseln ein Unterschlupf für Piraten und Walfänger, die mit den riesigen Schildkröten eine neue Nahrungsquelle auf langen Schifffahrten entdeckten.

1832 wurde die Insel an Ecuador angegliedert und die ersten Siedler ließen sich nieder. Nur drei Jahre später kam der junge Naturwissenschaftler Charles Darwin an Board der HMS Beagle auf die Inseln, auf denen er Material für seine Evolutionstheorien sammelte.

Noch heute begeistert das einmalige Ökosystem, das zu großen Teilen unter Naturschutz steht, Naturwissenschaftler und Touristen gleichermaßen.

 Kultur

Die Kultur Ecuadors wird durch die Kolonialgeschichte und das Erbe der indigenen Völker bestimmt. Besonders in den Kleinstädten und Dörfern sind die indigenen Bräuche und Riten tief in den Alltag der Menschen verwurzelt. In den Amazonasgebieten leben die Uransässigen Ethnien Ecuadors, fernab der modernen Zivilisation.

Während einer Rundreise in Ecuador werden Sie schnell feststellen, dass die Menschen ebenso Kontrastreich wie die Landschaften sind. Besonders die costeños (Küstenbewohner) und die serranos (Bewohner der Anden) könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie können diese in der Art sich zu kleiden, den Regionalen Speisen und Bräuchen, aber auch im Körperbau der Menschen erkennen.

Der Chagra ist eine wichtige nationale Figur, ein berittener Landarbeiter, ähnlich dem Gaucho in Argentinien. Noch heute werden Sie den Chagra, die in den ländlichen Gemeinden arbeiten, begegnen.

Die Menschen Ecuadors sind traditionell optimistisch, herzlich und voller Respekt für ihre Mitmenschen. Sie gelten als Konfliktscheu und vermeiden es, ihre Meinung offen zu sagen oder ihrem Gegenüber einen Gefallen abschlagen zu müssen.

Der Panama Hut ist, anders als der Name es vermuten lässt, ecuadorianischen Ursprungs. Während Ihrer Ecuador Reise werden Sie den Strohhut auf zahlreichen Märkten im Land finden. Wundervolle, filigrane Silberschmuckstücke und bunte Textilstoffe und Ponchos sind ebenfalls tolle Souvenirs von Ecuador Reisen.

 Küche

Die Küche Ecuadors steht zu Unrecht im Schatten des Nachbarn Perus. Lassen Sie sich von den reichen Aromen der traditionellen Gerichte, die so vielfältig sind, wie das Land und seine Bewohner selbst, verwöhnen. Das Mittagessen gilt als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Meist wird eine Suppe, gefolgt von einem Hauptgang und etwas Süßem oder Obst, serviert. Während sie in den Küstenregionen zahlreiche Fischgerichte probieren können, dominieren Fleisch, Kartoffeln und Kochbananen die Mahlzeiten im Hochland Ecuadors.

Im Amazonas dagegen sind grüne Kochbananen, Yucca und Flussfische feste Bestandteile einer typischen Mahlzeit.

Probieren Sie diese nationalen Spezialitäten während Ihrer Ecuador Reise:

  • Patacones: frittierte Kochbananen
  • Quinoa Soup: herzhafte Suppe mit der Andenhirse Quinoa
  • Llapingachos: Kartoffelbällchen
  • Seco de Chivo: Ziegeneintopf
  • Mote Pillo: Maismehlpuffer und Rührei
  • Rosero Quiteño: fruchtiges Getränk
  • Encebollado: Eintopf mit Fisch und Zwiebeln

 ecuador klima

In Ecuador gibt es verschiedene Klimazonen, die zum Teil dicht aneinander liegen. So kann es vorkommen, dass Sie während Ihrer Ecuador Reise mehrere Klimazonen an einem Tag erleben.

Aufgrund der Nähe zum Äquator wird es in Ecuador nie wirklich kalt, die Höhenlage des Landes verhindert dagegen, dass es extrem warm wird.
Das Klima im Gebirge Ecuadors ist eher kühl und teilweise sehr feucht. Im Hochgebrige herrscht Tundraklima mit 4-8 Grad Celsius.
Im Tiefland ist das Klima feucht und tropisch, es herrschen Durchschnittstemperatur von 25 Grad Celsius.

Beste Reisezeit Galapagos Inseln

Auf den Galapagos-Inseln wird es von Juni bis Dezember kühler. Die Temperaturen schwanken dann zwischen 15 – 25 Grad Celsius. Während der Trockenzeit von Oktober bis Dezember ist es tropisch warm. Von Dezember bis Mai ist das Klima mit etwa 27 Grad Celsius besonders angenehm und auch der Wellengang ist weniger stark, was diese Zeit zur optimalen Reisezeit für Galapagos Reisen macht.

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