Südindien und Kerala Reisen

Kulturerlebnisse und Naturschönheit

Schon seit den Tagen des Apostel Thomas zieht der Süden Indiens Reisende in seinen Bann. Eine Südindien Reise umfasst das quirlige Andhra Pradesh, das traditionsreiche Karnataka, das bunte Tamil Nadu und natürlich „Gottes eigenes Land“, Kerala.

Erfrischen Sie sich am Jungbrunnen einer Ayurveda-Kur in der heiligen Stadt Tivandrum, flanieren Sie durch die auf mehreren Inseln erbaute Hafenstadt Cochin und lassen Sie sich von dem lebhaften Treiben mitreißen. Erkunden Sie die glitzernden Kanäle und Lagunen an Bord eines traditionellen Hausbootes oder genießen Sie den Flair strohbedeckter Hütten in Allepey.

Wandern Sie auf den Spuren alter Könige in Hampi und Mysore oder genießen Sie den charmanten Flair der französischen Kolonialstadt Pondicherry bei einem herrlichen Café au Lait.

Südindien steht im drastischen Kontrast zu dem Norden des Landes und ist eine eigene Reise wert. Es wird Sie mit wundervollen Landschaften sowie kulturellen, architektonischen und landschaftlichen Schmuckstücken begeistern.

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 Landkarte

 Geschichte Südindiens

Zahlreiche Dynasien, wie die der Chola, Cheras und der Pandyas, wuchsen über die Jahre heran und lösten sich wieder auf. Viele der Dynastien standen im Konflikt untereinander als auch gegen externe muslimische Mächte, die immer wieder versuchten Südindien zu erobern.

Im 16. Jahrhundert wuchs das mächtige Vijayanagara Reich heran und kontrollierte den gesamten Süden Indiens. Es verteidigte sich erfolgreich gegen die Mogul Herrscher, die zu dieser Zeit bereits den Norden Indiens unterworfen hatten. Mit dem Untergang des Reiches zerfiel auch die wundervolle Hauptstadt Hampi. Während einer Südindien Reise können Sie die eindrucksvollen Ruinen, die heute zum UNESCO Weltkulturerbe zählen, besichtigen.

Erst den Briten gelang es nach und nach immer mehr Gebiete Südindiens zu kontrollieren. Um ihre Herrschaft zu festigen, gründeten die Briten die Stadt Madras, das heutige Chennai. Von dort aus regierte die Kronkolonie große Teile des Landes, während die restlichen Gebiete in kleinere Feudalstaaten zerfielen.

Als Indien die Unabhängigkeit im Jahre 1947 gewann, wurde das Gebiet Südindien anhand der unterschiedlichen Sprachgruppen in die Staaten Andhra Pradesh, Karnataka, Kerala und Tamil Nadu unterteilt. Das Französische Gebiet Pondicherry wurde zum Unionsterritorium, das der Zentralregierung in Neu-Delhi untersteht.

 Südindiens Kultur

Die Kultur Südindiens unterscheidet sich in Sprache, Kleidungsstil, Kunst und Architektur von der Kultur des restlichen Subkontinents.

Doch auch innerhalb des Südens werden Sie zahlreiche Unterschiede bemerken. Das Unionsgebiet Pondicherry war lange eine französische Kolonie. Bis heute versprüht die Stadt ihren charmanten französischen Flair und lädt dazu ein, in den vielen kleinen Cafés und Restaurants zu verweilen.
Das besonders religiöse Südindien ist die Heimat zahlreicher eindrucksvoller Tempelanlagen, von denen fünf zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.

Die schönsten Tempelanlagen in Südindien:

  • Große Tempel der Chola-Dynastie, Tamil Nadu: Drei bedeutende Hindu Tempel aus dem 9.-13. Jahrhundert
  • Pattadakal, Karnataka: Tempelgebäude der Chalukya-Dynastie aus dem 7. und 8. Jahrhundert
  • Hampi, Karnataka: Hauptstadt des Königreiches Vijayanagar, Tempel aus dem 10. Jahhundert

In vielen der Tempelanlagen ist es Brauch, dass die Männer nur mit einem Lungi (als Rock gewickeltes Tuch) bekleidet sind. Auch außerhalb der Tempelanlagen bestimmen die Lungis oder Dothis (zur Hose gewickelter Stoff) den Kleidungsstil traditioneller Männer.
Die Kleidung der Frauen ist so farbenfroh, wie überall in Indien, unterscheidet sich jedoch im Stil und in der Verarbeitung. Besonders zu feierlichen Anlässen tragen die Frauen schwere Seidensaries, die kunstvoll bestickt sind.

 Sprache in Südindien

Die Südinder sind besonders stolz auf ihre regionalen Sprachen. In den meisten Staaten, besonders in den urbanen und touristischeren Gebieten sprechen viele Menschen zusätzlich zu ihrer regionalen Sprache die Landessprachen Englisch und Hindi.

  • Telugu in Andhra Pradesh
  • Kannada in Karnataka
  • Malayalam in Kerala
  • Tamil in Tamil Nadu

 Südindische Küche

Die südindische Küche ist ein wahres Paradies für Vegetarier. Viele der religiösen Hindus verzichten auf den Genuss von Fleisch und Eiern. Sollten Sie persönlich auf diese Genüsse nicht verzichten wollen, müssen Sie sich jedoch nicht Sorgen. In den meisten Orten finden Sie problemlos Restaurants, die Fleischgerichte anbieten. Halten Sie beim Betreten eines Restaurants nach dem Hinweis VEG ausschau, der auf rein vegetarische Gerichte hinweist.

Die Küche in Andhra Pradesh gehört zu den schärfsten der Welt, während das Essen in Karnataka wohl zu den mildesten in ganz Indien zählt. In der Region um Coorg, Karnataka, wird viel Schweinefleisch und Wild gegessen. Die mit Kokum gewürzte Coorgi Küche zähle zu den besten Südindiens.

Kerala dagegen wartet mit zahlreichen Fischgerichten und der Verwendung von Kokosnuss auf. Oft werden Gerichte hier auf im traditionellen Stil, auf einem Bananenblatt serviert. In Tamil Nadu werden sie mit einer königlichen Vielfalt verwöhnt, die Ihnen ebenfalls auf einem Bananenblatt serviert wird.

Probieren Sie folgendes Essen in Südindien:

  • Gosht Biryani: Reisegericht mit Fleisch, Hyderabad
  • Bisi Bele Baath: Gericht aus Reis und Linsen, Karnataka
  • Rasam: Linsensuppe mit Tamarinde
  • Pandi Curry: Schweinefleisch im Coorgi Stil, Coorg
  • Shrimp Coconut Curry: Shrimp Curry mit Kokosnuss, Kerala
  • Fish Moilee: Fisch Curry, Kerala

Frühstück in Südindien:

Das Frühstück ist bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Das verstehen die Südinder besser als die meisten anderen Völker. Sie werden an jeder Straßenecke kleine, halb offene Restaurants oder Straßenstände finden, die leckere, meist deftige Frühstücksgerichte anbieten.

  • Masala Dosa: Pfannkuchen aus Reismehl, mit Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt
  • Idli: Dampfgegarter Reiskuchen mit Kokosnuss Chutney und Scharfer Soße
  • Vada: Würzige Donuts aus Reismehl mit Kokosnuss Chutney und Scharfer Soße

 Beste Reisezeit Südindien

Das Wetter in Südindien ist stark vom Monsun geprägt. In Kerala ist es während des ganzen Jahres über eher schwül und heiß, mit Temperaturen bis zu 33 Grad Celsius. Im Sommer kann es in Südindien mit Temperaturen bis zu 45 Grad Celsius unangenehm heiß werden. Während der Wintermonate dagegen ist das Wetter am angenehmsten, in den höher gelegenen Regionen wird es Abends mit 15-20 Grads sogar relativ frisch.

Die beste Reisezeit für Kerala Reisen:

Hauptsaison: April – Mai / Oktober
Nebensaison: November – März
Monsun: Juni-September

 

Die beste Reisezeit für Südindien (ohne Kerala):

Hauptsaison: Oktober/November – März
Sommer: Mai- Juni
Monsun: Juni/Juli-September

 

Haben Sie Lust auf einen Kerala Urlaub bekommen oder möchten Sie die Schätze Südindiens auf einer individuellen Reise entdecken? Wir beraten Sie gerne zu Ihrer privaten Südindien Reise. Kontaktieren Sie uns unverbindlich und kostenfrei.

Weitere Informationen zu Reisen in Indien finden Sie auch hier auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

 

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