Myanmar Reisen

Willkommen im Land der goldenen Gipfel!

Mystisch, majestätisch, idyllisch; kein Attribut scheint zu poetisch, um die faszinierenden Landschaften Myanmars zu beschreiben. Doch es gibt noch weit mehr Gründe, gerade jetzt eine Myanmar Reise zu planen.

Lange hat sich das buddhistische Land nach außen hin abgeschottet, nun erlebt es eine touristische Renaissance. Zum Glück findet der Wandel nur langsam statt. Vielerorts bestimmen Betel kauende Rentnerinnen, Männer in den traditionellen Longyi Röcken und traditionelle Eselkarren noch immer das Bild, während anderenorts bereits Wolkenkratzer aus dem Boden schießen.

Erkunden Sie die eindrücklichen Ruinen der Tempelstadt Bagan von oben, per Heißluftballon, während die ersten Sonnenstrahlen alles in ein goldenes Licht tauchen. Umrunden Sie barfuß die goldene Stupa der Shwedagon Pagode in Yangon, oder lernen Sie das Leben am Wasser rund um den Inle See kennen.

Weiter unten finden sie hilfreiche Myanmar Reisetipps oder kontaktieren Sie uns direkt, wir beraten Sie gerne.

Enchanting Travels ist Ihr Reiseveranstalter für individuelle Myanmar Reisen.

 Landkarte

 Beste Reisezeit für Myanmar Reisen

Sonnenaufgang an einem Fluss in Myanmar
Das Reisewetter Myanmar ist von November bis März am besten

Die beste Reisezeit für Myanmar Reisen sind die Monate November bis März. Im April und Mai ist es zwar noch trocken, dafür aber kurz vor dem Monsun schwül­heiß.

Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober, in den zentral liegenden Regionen um Bagan und Mandalay beginnt die Monsunzeit etwas später und an den Küsten regnet es besonders oft und intensiv. Dennoch kann auch diese Jahreszeit einen durchaus charmanten Reiz auf Reisende ausüben, ­ verschiedene Aktivitäten wie Trekking oder Strandurlaub sind jedoch nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Ebenen (Yangon, Bagan, Mandalay, Ngapali)
Hauptsaison: November – März
Nebensaison: April – Oktober
Eingeschränkt zu empfehlen: Mai, Juli – September

Höhergelegene Regionen (Inle Lake, Kyaing Tong, Hsipaw, Kalaw, Pyin Oo Lwin)
Hauptsaison: November, März – April
Nebensaison: Juli – Oktober, Dezember – Februar
Eingeschränkt zu empfehlen: Mai – Juni

Als Individualreiseanbieter beraten wir Sie gerne zu Ihrer Myanmar Reise. Kontaktieren Sie uns unverbindlich und kostenfrei.

Weitere Informationen zu Reisen in Myanmar finden Sie auch auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

 Kultur in Myanmar

Frau in Myanmar
Authentische Begegnungen auf Myanmar Reisen – es sind die freundlichen Menschen, die das Land so besonders machen

Es sind die Menschen in Myanmar, die Sie auf Ihrer Myanmar Reise begeistern werden. Trotz oder gerade aufgrund der strengen Militärherrschaft, die die Menschen lange von der Außenwelt isolierte, heißen die Burmesen Besucher mit offenen Armen willkommen.

Man wird Ihnen viele neugierige Fragen stellen, ohne sich dabei aufzudrängen. Obwohl westliche Kleidung sich in den Städten immer größerer Beliebtheit erfreut, werden Sie zahlreichen Menschen in dem traditionellen Longyi begegnen. Der quadratische Stoff wird von Männern und Frauen gleichermaßen getragen, wobei sich jedoch Design und Wickeltechnik maßgeblich unterscheiden.

Kunsthandwerk ist in Myanmar hoch angesehen und so können Sie wundervolle Seidenwebereien, Gemälde, Keramik oder gravierte Halbedelsteine erwerben. Kunstvoll gefertigte Marionetten sind ein wichtiger Teil in Myanmars Kultur. Während Tempelfesten aber auch in den Theatern Yangons können Sie die wundervollen Puppenspiele, mit den extra für den Anlass edel geschmückten Marionetten bewundern.

Der Königssohn Ko Gyi Kyaw fiel in einer Schlacht und blieb als Nat auf der Erde. Dem zu Lebenszeiten dem Alkoholgenuss nicht abgeneigten Ko werden heute vor allem alkoholische Beigaben dargebracht.

Sie möchten noch mehr über die spannende Kultur Myanmars erfahren? Dieses Video der ARTE Dokumentationsreihe Schätze Südostasiens bringt Ihnen das goldene Land ganz nahe.

 Religion in Myanmar

Religion ist ein fester Bestandteil der Kultur in Myanmar. Obwohl ein Großteil der Burmesen dem Theravada Buddhismus angehören, ist der Geisterglaube in Myanmar stark verbreitet. Dabei schließt das eine das andere nicht aus, sondern Praktiken beider Glaubensrichtungen koexistieren friedlich. Der Naturglaube an die Nats ist älter als der Buddhismus und stammt aus einer Zeit, als Berge und Flüsse verehrt wurden.

37 große Nats gibt es in Myanmar, Geister, die die Menschen beschützen, aber auch ins Unglück stürzen können. Einst waren sie Menschen, die durch einen gewaltsamen Tod starben und die es nun bei Laune zu halten gilt. Es werden tosende Feste zu ehren der Nats veranstaltet. Während Ihrer Myanmar Reise werden Sie immer wieder großen und kleinen Schreinen begegnen, an denen die Geister mit Opfergaben freundlich gestimmt werden.

 Essen in Myanmar

Ingwerknolle - eine Zutat, der Sie auf Myanmar Rundreisen öfters begegnen werden
Probieren Sie den köstlichen Ingwer Salat Gyin Thoke

Kulinarisch hat Myanmar seinen Besuchern einiges zu bieten, wird Ihren Gaumen aber nicht so verwöhnen wie etwa das benachbarte Thailand. Eine typische Mahlzeit besteht aus Reis und verschiedenen Beilagen – Hühnercurries, Fisch oder Gemüse. Diese werden in der Regel scharf gewürzt. Eine gute Alternative bieten Ihnen die nahezu überall erhältlichen, milder zubereiteten, chinesischen Gerichte. Eine eigentümliche Besonderheit der myanmarischen Küche ist die Verwendung von Fischpaste (auf burmesisch Ngapi) anstelle von Salz.

Probieren Sie auf Ihrer Myanmar Reise diese nationalen Spezialitäten:

  • La­ Phet: Fermentierte und eingelegte Teeblätter
  • Mohinga: Fischsuppe mit Reisnudeln, Myanmars Nationalgericht
  • Gyin Thoke: Ingwer Salat mit Bohnen und Sesam
  • Nan Bya: Buttriges Fladenbrot mit Hammelsuppe
  • Phaluda: Rosenwasser mit Kokosnussgelee, Wackelpudding, Milch und Eiscreme
  • Le Tho: Scharf gewürzter Salat mit rohem Gemüse oder Früchten
  • Le Hpet Tho: Teeblätter mit einem Mix aus Erdnüssen, Sesamkernen, geröstetem Knoblauch und Öl

 Myanmars Geschichte

Die Geschichte Myanmars (ehemals Burma) beginnt mit der Besiedlung der Monvölker, vor der christlichen Zeitrechnung. Im 11. Jahrhundert wurde dann das birmanische Königreich gegründet, dessen Hauptstadt Bagan war. Die Ruinen des einst mächtigen Reiches gehören noch heute zu den Höhepunkten jeder Myanmar Reise.

Im 13. Jahrhundert wurde das Königreich von den Mongolen zerstört und von da an herrschten Kriege unterschiedlicher Volksgruppen um die Vorherrschaft im Land. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Birma offiziell zur Britischen Kolonie, während des zweiten Weltkrieges wurde das Land durch Japan besetzt, bevor es 1943 die Unabhängigkeit erlangte.

Doch es folgte ein jahrzehntelanger Bürgerkrieg zwischen den buddhistischen Stämmen und der sozialistischen Regierung, der das Land entscheidend schwächte. Es folgten Militärputsche, Studentenproteste, blutige Aufstände und eine Verschlechterung der Wirtschaftslage, während der sich das Land immer weiter von der Außenwelt abschottete.

Erst im Jahre 2008, als ein verheerender Zyklon mehr als 80,000 Menschen das Leben kostete und eine Millionen Menschen ihr Obdach verloren, stimmte die Militärregierung ausländischer Hilfe und den daran geknüpften Bedingungen zu. Seit 2011 ist eine neue Verfassung in Kraft und das Land wurde in „Republik der Union von Myanmar“ umbenannt.

Die Friedensnobelpreisträgerin und Führerin der Oppositionspartei Aung San Suu Kyi wurde aus ihrem Hausarrest entlassen und 2012 in das Parlament gewählt. Dies führte zur Auflösung der seit über 20 Jahren regierenden Militärjunta und einer Öffnung nach außen.

 Top 10 Myanmar Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Highlights

  • Auf einer Bagan Ballonfahrt – das Highlight jeder Myanmar Rundreise –  erleben Sie die Königsstadt mit ihren zahllosen Tempeln aus einer ganz besonderen Perspektive. Die majestätischen Pagodenruinen erstrecken sich über 36 km und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.
  • Die gold schimmernde Shwedagon Pagode in Yangon ist einer der berühmtesten Stupas der Welt und Wahrzeichen Myanmars. Das imposante Bauwerk überragt sämtliche Gebäude der Stadt und ist der Legende nach über 2500 Jahre alt.
  • In der mystischen Kaw Goon Höhle in Hpa An finden sich über 1000 Buddha Statuen.
  • Besonders beliebtes Myanmar Reiseziel für Kultur- und Studienreisen: Unglaubliche 600.000 Buddhastatuen beherbergt die Thanboddhay Paya Pagode bei Monywa. Der Komplex ist ein Ort wahrer Superlative: Hunderte Stupas und Millionen von Statuen und Sakralbildern warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
  • Das imposante Gokteik Viadukt nahe Pyin Oo Lwin wurde 1900 fertiggestellt und war einst das größte Eisenbahnviadukt der Welt. Fast 800 Meter lang und mehr als 100 Meter hoch überspannt das Bauwerk, auf dem heute noch Züge fahren, die Gokteik Schlucht.
  • Genießen Sie Ruhe und Entspannung am traumhaften Ngwe Saung Strand. An der westlichen Küste von Myanmar gelegen, ist dieser Strand erst in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel geworden, weshalb Sie hier noch unberührte Natur vorfinden.
  • Treffen Sie die Geister Myanmars auf dem Mount Popa. Hier, in fast 800 Metern Höhe, sind die heiligen Wesen zuhause. Der erloschene Vulkan bietet nicht nur spirituelle Begegnungen, sondern auch einen überwältigenden Blick auf das umliegende Flachland.
  • Die zahlreichen Klöster von Mawlamyine machen den Küstenort zu einem der wichtigsten spirituellen Zentren von Myanmar. Traumhaft schön: Vom Yele Paya Buddhist Temple haben Sie einen atemberaubenden Ausblick auf den Ozean.
  • Kulturelles Zentrum von Myanmar ist Mandalay. Die Stadt am Ufer des Ayeyarwady berherbergt goldschimmernde Pagoden, Tempel und lebhafte Märkte. Den schönsten Blick auf Mandalay haben Sie übrigens vom Pagodenberg bei Sagaing.
  • Wandern Sie waldbedeckte Berge hinauf und erleben Sie eines der Wahrzeichen Myanmars: Inmitten einer malerischen Gebirgskulisse glitzert der berühmte sakrale Fels Kyaiktiyo in tausend Goldtönen.

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