Sambia Reisen

Wo Afrika noch wild und ursprünglich ist

Sambia Reisen versprechen wahre Afrika Abenteuer. Riesige Gebiete sind noch immer unerforscht und die geschützte Wildnis gilt auch unter erfahrenen Afrika Reisenden als echter Geheimtipp, wenn es darum geht, besondere Tierbeobachtungen in spektakulärer Szenerie zu machen.

Erkunden Sie die tosenden Viktoriafälle von der sambischen Seite aus und genießen Sie das einmalige Naturschauspiel, wenn die Wassermassen mehr als  100 m in die Tiefe stürzen.

Darüber hinaus bietet Sambia besonders vielseitige Safari Aktivitäten. Erkunden Sie die weiten Ebenen des Kafue Nationalparks auf einer Pirschfahrt oder entdecken Sie den Lower Zambezi Nationalpark per Boot oder Kanu.

Wagen Sie sich im South – oder North Luangwa auf eine Wandersafari. Nur zu Fuß können Sie sich zum Anfassen nahe an Giraffen, Antilopen und mitunter sogar an Elefanten anpirschen.

Die kleinen und sehr hochwertigen Camps und Lodges gehören weiterhin zu den exklusivsten Unterkünften im südlichen Afrika und garantieren Ihnen ein eindrückliches Safarierlebnis weit abseits der ausgetretenen Touristenpfade.

Eine Rundreise in Sambia wird Sie mit einsamer und unberührter Wildnis und wahrlich atemberaubenden Tierbeobachtungen belohnen. Lesen Sie unsere hilfreichen Sambia Reisetipps weiter unten oder kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne zu Ihrer individuellen Sambia Reise. 

 Landkarte

 Geschichte Sambia

Sambia wurde bereits 300.000 v. Chr besiedelt, wie ein frühmenschlicher Schädel, der in Kabwe gefunden wurde, belegt. Zahlreiche archäologische Fundstellen machen Sambia zu einem spannenden Reiseziel für Geschichtsinteressierte und Archäologen. Während Ihrer Sambia Reise können Sie zahlreiche historische Artefakte und Fundstellen besichtigen.

Ab dem 15. Jahrhundert erreichen zahlreiche Bantusprachige Volksgruppen das heutige Sambia. Darunter die Chewa und die Bemba.

Nur ein Jahrhundert später drangen die Portugiesen nach Sambia und errichteten erste Siedlungen. Im Jahre 1851 „entdeckte“ David Livingstone als erster Europäer die Viktoriafälle.

Reiche Rohstoffvorkommen, vor allem Kupfererz, weckte das Interesse der Briten – es gelang ihnen Schürfrechte zu erwerben und Sambia schließlich an Rhodesien (ehem. britische Kolonie – bestehend aus Simbabwe und Sambia) anzugliedern.

1923 wurde Sambia unter dem Namen Nordrhodesien als britisches Protektorat eigenständig. Während das Land kaum den europäischen Konflikten ausgesetzt war, nahmen ab 1930 die Konfrontationen zwischen Afrikanern und Briten zu.

Die afrikanische Bevölkerung forderten eine Gleichstellung mit den Briten, die eine starke Dominanz auf die Bantuvölker ausübten. Der zweite Weltkrieg läutete das Ende des europäischen Kolonialismus ein.

Doch erst 1964 gewann Sambia die Unabhängigkeit. Dennoch blieb es Mitglied des Commonwealth. Das Land führte die durch die Briten initiierte Monowirtschaft mit dem Kupferanbau fort und zerbrach fast daran, als 1975 plötzlich die Kupferpreise auf dem Weltmarkt rapide abfielen.

Noch heute kämpft das Land mit den Folgen von Korruption und Misswirtschaft. Doch demokratische Entwicklungen lassen Sambia in eine bessere Zukunft blicken.

 Sambia Kultur

Sambias Kultur ist durch die verschiedenen Bevölkerungsgruppen geprägt. Die schwarzafrikanische Bevölkerung Sambias macht ca 98 % aus, lässt sich jedoch in 72 bantusprachige Ethnien unterteilen. Die größte Bevölkerungsgruppe sind die Bemba, mit etwa 21%.

Englisch ist die offizielle Landessprache Sambias. Am meisten gesprochen werden allerdings verschiedene Bantusprachen, allen voran Bemba.

Obwohl das Christentum die Staatsreligion Sambias ist, existieren zahlreiche Naturreligionen und Geisterglauben parallel. Besonders Besessenheitskulte sind in Sambia verbreitet.

Die freundliche Bevölkerung Sambias ist besonders neugierig. Während Ihrer Rundreise in Sambia wird es bestimmt vorkommen, dass Sie angesprochen oder auf der Straße gegrüßt werden.

 

 Essen Sambia

Das Essen in Sambia ist dem seiner Nachbarländer nicht unähnlich. Nchima, Maismehl – ähnlich unserer Polenta – ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel in Sambia. Der Brei wird mit der rechten Hand zu Bällchen geformt und mit einer Beilage gegessen. Auch Hirse ist ein wichtiger Bestandteil vieler traditioneller Gerichte. In Sambia werden zahlreiche Wurzelgemüse angebaut. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kartoffeln, Süßkartoffeln und Yamswurzeln eine hohe Verwendung finden.

Im Norden Sambias ernähren sich die Menschen der Bemba Volksgruppe hauptsächlich vegetarisch. Im Osten dagegen steht Wild auf dem Speiseplan. Der Tumbuka Volksstamm trocknet Fleisch in der Sonne, kocht es dann weich und brät es schließlich an. Entlang der Wasseradern werden zahlreiche Gerichte mit Süßwasserfischen, wie Lachs oder Nilbarsch, angeboten.

Probieren Sie die folgenden Gerichte während Ihrer Sambia Reise:

  • Yucca Pancakes: Pfannkuchen aus Yucca Mehl, wahlweise süßes oder herzhaftes Frühstück
  • Polenta Pie: Herzhafter Pie, ähnlich dem britischen Pot Pie
  • Samp: Gericht aus Bohnen und Hominy (Popcorn), ein Bemba Gericht
  • Kibbutz Salad: Salat aus Gurke, Limette, Tomaten und Paprika, ein Bemba Gericht
  • Crocodile Patties: Sambias besondere Burger-Füllung aus Krokodilfleisch
  • Wild Boar: Wildschwein, in Soße mit Erdnüßen, Paprika und Tomaten
  • Corned Beef Cakes: Herzhaftes Gebäck, mit Süßkartoffeln und Cayenne Pfeffer

Maheu ist ein erfrischendes (nichtalkoholisches) Getränk aus Maismehl und der Wurzel des Munkoyo Baumes. In den ländlichen Gebieten wird das Bier oft selbst gebraut und oft werden dazu süße Zutaten, wie Honig, verwendet. Das Nationale Bier Mosi ist überall erhältlich.

 Beste Reisezeit Sambia Reisen

Das Klima in Sambia ist ein sogenanntes tropisch wechselfeuchtes. Die Temperaturen sind aufgrund der Höhenlage sehr angenehm. In den Hochflächen liegen sie um die 20 Grad, in den Tälern bei etwa 24 Grad.

Das Klima in Sambia wird durch drei Jahreszeiten bestimmt

  • Kühle Trockenzeit: Mai – August
  • Heiße Trockenzeit: September – November
  • Regenzeit: Dezember – April (Süden) / Oktober – April (Norden)

Die kühle Trockenzeit gilt als die beste Reisezeit für Sambia Reisen. Die Temperaturen liegen am Tag bei 23 Grad. Nachts wird es relativ frisch, mit etwa 6 Grad. Die Flüsse und Wasserlöcher sind von der Regenzeit gut gefüllt und locken zahlreiche Wildtiere an. Besonders tolle Tier Beobachtungen sind im Juni und August möglich. Viele Straßen in abgelegenere Regionen sind nur während der kühlen Trockenzeit befahrbar.

Während der heißen Trockenzeit, vor allem ab Oktober, nehmen die Temperaturen und auch die Luftfeuchtigkeit merklich zu.

Im November können Sie grandiose Safari Beobachtungen machen, da sich das Wild um die wenigen verbliebenen Wasserstellen schart. Allerdings sind die Temperaturen mit bis zu 40 Grad sehr hoch.

Mitte November beginnt die Regenzeit, die auch Smaragdsaison oder die Grüne Saison genannt wird. Während der heiß-schwülen Monate erstrahlt das Land in Grün. Viele abgelegene Gegenden können nicht mehr besucht werden und einige Camps schließen. Dennoch hat diese Jahreszeit ihren ganz eigenen Charme – und ist wundervoll geeignet für Vogelbeobachtungen.

Zahlreiche weitere Sambia Reisetipps finden Sie hier auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Möchten Sie die atemberaubende Natur und die freundlichen Menschen Sambias selbst erleben? Unsere Reiseexperten beraten Sie gerne – Kontaktieren Sie uns unverbindlich und kostenfrei. 

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