Namibia Reisen

Erleben Sie raue Naturschönheit

Von seinen Völkern wurde Namibia einst “das Land, das Gott im Zorn erschuf” genannt, während portugiesische Siedler es “das Tor zur Hölle” tauften. Der ganze Küstenabschnitt des Landes wird von der lebensfeindlichen Namibwüste eingenommen,was die Bewohner und Siedler einst zu solchen Äußerungen verleitete. Doch Namibias unwirsche und raue Natur wird Ihnen die vollkommene Afrika Erfahrung bieten.

Erkunden Sie den bizarren Schiffsfriedhof an der Skelettküste und treffen Sie dort auf riesige Robbenkolonien. Lassen Sie das imposante Farbenspiel orangeroten Sandes, vor schneeweißen Salzpfannen im Licht der Sonne auf sich wirken. Staunen Sie vor hohen Sanddünen, alten und verdorrten Baumriesen und erleben Sie die schönsten Sternenhimmel ihres Lebens. Beobachten Sie Springböcke, Löwen und Geparden an den Wasserlöchern im Etosha Nationalpark und begegnen Sie einer faszinierenden Ethnie, dem Hirtenvolk der Himba, die ihre Haut mit Butter und Ocker rot einfärben.

Die unwirklichen Landschaften und atemberaubenden Natureindrücke während einer Namibia Reise werden Sie nie mehr ganz loslassen! Lesen Sie spannende Namibia Reisetipps weiter unten.

 Landkarte

 Geschichte Namibia

Die Frühgeschichte Namibias ist besonders spannend, da hier einer der ältesten Siedlungsräume menschlicher Vorfahren vermutet wird. Eine  Höhlenmalerei wird auf 27.000 Jahre vor Christus geschätzt.

Bevor die Europäer nach Namibia kamen, war das karge Land nur dünn besiedelt. Die nomadischen Völker der San und der Damara lebten hier.

Diego Cao, ein Portugiese, erreichte Namibia als erster Europäer im Jahre 1486. Da Namibias Küste direkt in die unwirtliche Namibwüste übergeht, wurde das Land jedoch nicht besiedelt.

Während des 18. Jahrhunderts breitete sich das Volk der Herero nach Süden aus, es kam zu schweren Auseinandersetzungen mit dem Volk der Nama, in der die Nama eine Vormachtstellung einnahmen.

Im 19. Jahrhundert gelang es deutschen Händlern durch geschickte Verhandlungen mit den Stämmen Namibias große Ländereien in Besitz zu nehmen.

Das deutsche Reich begann, die Völker Namibias systematisch zu unterwerfen. Die Herero erhoben sich 1904 zu einem Aufstand, der in der Schlacht am Waterberg blutig niedergeschlagen wurde.

In 1919 wurden Deutschland mit dem Vertrag von Versailles alle Kolonien abgesprochen. Namibia wurde Mandatsgebiet Südafrikas. Ähnlich wie in Südafrika selbst, sollte auch Namibia in nach Ethnien unterteilte Homelands aufgeteilt werden. So sollte das Machtverhältnis der herrschenden Bevölkerung aufrecht erhalten werden.

Erst 1990 wurden die ersten freien Wahlen in Namibia abgehalten. Die neue Regierung strebte eine Politik der Versöhnung an. Heute besteht das Parlament aus Mitgliedern zahlreicher Ethnien.

 Namibia Kultur

Namibia ist – neben der Mongolei – eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt. Es leben zwölf ethnische Gruppen in Namibia, die ihre eigenen Traditionen und Bräuche pflegen. Der Namibische Slogan „One Namibia – one Nation“ wird hier allerdings stärker gelebt, als in anderen Ländern Afrikas. Der lange – gemeinsame – Kampf für die Unabhängigkeit hat die Völker zusammengeschweißt, so dass sich viele Menschen heute zuerst als Namibier fühlen.

Die meisten Menschen leben im fruchtbaren Norden Namibias, meist in traditionellen Siedlungen. Obwohl die meisten Menschen sich zum Christentum bekennen, praktizieren viele Volksgruppen nach wie vor Naturreligionen.

Die meisten Menschen sprechen Afrikaans und Englisch, die offizielle Landessprache Namibias. Doch auch Deutsch ist weitverbreitet und Sie werden während Ihrer Namibia Reise immer wieder deutschen Radio Sendern oder Zeitungen begegnen.

Die traditionelle Volkskunst Namibias ist über die Grenzen des Landes hinaus gerühmt. Besonders die Schmuckstücke der San sind ein beliebtes Souvenir für viele Namibia Urlauber.

Haben Sie Lust bekommen, mehr über die Kultur Namibias zu erfahren. Die Phoenix Doku Lebende Wüste – Namibia (Doku) zeigt das Leben des Nomadenvolks der San sowie wundervolle Bilder der Wüste.

 

 Essen in Namibia

Wie in den meisten afrikanischen Ländern ist Maismehl, ähnlich unserer Polenta, das traditionelle Grundnahrungsmittel. Früchte, Wurzeln und das Fleisch von Wildtieren gehören ebenfalls zu einem typischen Mahl.

Die lange deutsche Kolonialherrschaft hat die Namibische Küche jedoch stark geprägt. Während Ihrer Namibia Reise werden Sie eine wundervolle Fusion deutscher Gerichte mit traditionellen Elementen finden. Schwer anzubauende Beilagen, wie Bohnen oder Sauerkraut, wurden kreativ durch lokale Zutaten wie Avocado, Kürbis oder Spargel ersetzt.

In Swakopmund oder Lüderitz sollten Sie die ausgezeichneten Fischgerichte probieren, serviert mit Südafrikas erlesenen Weinen. Zum Nachtisch können Sie sich ein Stück Schwarzwälderkirschtorte gönnen – In Namibia wird noch nach Omas Rezepten gebacken.

Probieren Sie diese lokalen Spezialitäten, während Ihrer Namibia Rundreise:

  • Crayfish: Eine Art des Hummers
  • Croc-Meat: Krokodilfleisch, am Spieß oder als Kotelett
  • Tombo: Hirsebier
  • Potjiekos: Würziger Eintopf mit Fisch/Huhn, gekocht über heißen Kohlen
  • Droewors/Boerwors: Würzige Trockenwurst
  • Harslag/Pluck: Spezialität aus Innereien
  • Mopane Worms: Frittierte Würmer, ein Snack für Abenteuerlustige

 Beste Reisezeit Namibia Reisen

Das Klima in Namibia muss vor allem zwischen den Wüstengebieten im Westen und Osten sowie dem fruchtbaren Norden unterschieden werden.

Die Namib-Wüste ist besonders trocken, in der Kalahari regnet es vergleichsweise etwas mehr. Die Tagestemperaturen schwanken von 25 – 33 Grad Celsius. Nachts dagegen kann es, vor allem im Winter zwischen Mai und September, dagegen richtig kalt werden. Innerhalb weniger Stunden fallen die Temperaturen um mehr als 20 Grad.

Die Atlantik Küste hingegen ist aufgrund des kalten Atlantiks im Sommer kühl, im Winter oft sogar kalt. Nebel verleiht der eh schon surrealistisch anmutenden Skelettküste ein gespenstiges Flair.

Der Caprivi-Streifen ist die niederschlagsreichste Gegend Namibias. Hier können Sie während Ihrer Namibia Reise sogar Urwaldgebiete besuchen. Im Zentralen Inland dagegen ist es tagsüber warm, nachts kühl. Das Wetter wird hier durch die Höhenlage bestimmt (1000-1600m).

Die beste Reisezeit für Namibia Reisen hängt von der Region ab, und davon was Sie während Ihrer Rundreise in Namibia alles unternehmen möchten.

Wichtige Namibia Reisetipps gibt das Auswärtige Amt.

Haben Sie Lust bekommen, die atemberaubenden Landschaften Namibias selbst zu erkunden? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne. 

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