• Autor: Renate und Karl Stork
  • Gepostet in: Gästeblog

Unsere Gäste Renate und Karl Stork haben eine Botswana Reise unternommen. Ihren schönen Reisebericht möchten wir im folgenden mit Ihnen, lieber Leserinnen und Leser, teilen.

Das Tau Pan Camp wird uns durch seine besonders herzliche Belegschaft in Erinnerung bleiben. Vielleicht auch, weil es das erste Camp war, überraschte uns dieser überaus menschliche Empfang. Die von Enchanting angegebene Kategorie “gehobenes Safari Camp” erscheint uns etwas untertrieben. Es standen wunderschöne Bungalows mit einem “Miefquirl” und beständigem Strom zur Verfügung und das Wasserloch des Camps bot bereits bei der Begrüßung “tierischen” Anlass zu Fotoaufnahmen.

Das Camp Kalahari wurde am Anreisetag für uns zu einem gewissen “Problemfall”, denn mit dieser abnormen Hitze hatten wir um diese Jahreszeit nicht gerechnet. Die Zelte verfügten über keinerlei Stromanschluß und somit auch nicht über einen Ventilator. Aber unser großes Lob gilt dem Betreiber-Ehepaar Amelie und Zach. Amelie gab ihren Gästen große Baumwollschals, die, gut durchnässt um Schultern gelegt, eine angenehm kühlende Wirkung erzielten. Außentemperatur um 16 Uhr ca. 45 Grad Celsius.

Da wir zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes zusammen mit zwei Damen aus England die einzigen Gäste waren, stellte uns Zach den zweiten Geländewagen nebst Fahrer zur Verfügung, damit wir später als üblich die abendlichen Game Drives absolvieren konnten. Amelie und Zach konnten uns davon überzeugen, das abendliche Dinner sowie die Übernachtung auf der Salzpfanne mitzumachen. Was war das für ein Erlebnis!

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Allein dem Aufwand, der für vier Gäste betrieben wurde, zollten wir unsere Hochachtung: der mit weißen Decken gedeckte Tisch, Bar am Lagerfeuer, ein einsames Bett in absoluter Stille und Sternschnuppen über uns. Unvergesslich! So etwas werden wir mit Sicherheit nicht noch mal erleben.

Noch ein Wort zum Camp Kalahari: Das Essen, das dort geboten wird, ist sehr, sehr gut. Abwechslungsreich, mit Liebe zubereitet und überaus schmackhaft. Es war die beste Küche unserer Botswana Reise. Ein durchaus ernst gemeinter Tipp von uns: die Verantwortlichen von Kwando Safaris sollten mal eine Woche im Camp Kalahari verbringen und die kulinarischen Erkenntnisse auf ihre Camps übertragen! Denn bei Kwando gab es – mit leichten Abwandlungen – immer das selbe: Muffins ohne Geschmack, gekochte Bohnen und Porridge für die Engländer.

Das Lagoon Camp – für uns die schönste Unterkunft. Die Lage am Fluss war wunderschön, das nächtliche Konzert der Hippos zu Beginn gewöhnungsbedürftig und das River Cruising ein äußerst stimmungsvolles Event. Was für uns Lagoon und später auch Little Kwara so besonders reizvoll machte, waren die konzessionellen Möglichkeiten bei den Game Drives. Wege konnten verlassen werden, die Fahrten führten durch unwegsamen Busch und wir waren mittendrin im “out off Africa Feeling”.

In Little Kwara gings mit den Game Drives weiter, was uns erstaunte, wollten wir doch Wasser sehen. Aber auch hier war der Driver überaus bemüht unsere Wünsche mit denen der anderen Gäste zu kombinieren und hat uns dann am zweiten Tag weit mit dem Jeep hinaus in überflutete Regionen gefahren. Ein wundervoller Eindruck, Vögel, Elefanten und Nilpferde inmitten der Feuchtgebiete hautnah zu erleben.

Um den Eindruck des riesigen Okavango Deltas abzurunden, buchten wir zusätzlich noch einen einstündigen Flug über diesem Naturwunder, das trotz Niedrigwasser unglaublich faszinierte.
Am Morgen vor unserem Weiterflug saßen wir in einem Mokoro, als der Führer vorschlug, den Ausflug vorzeitig zu beenden. Denn, nicht nur von uns heiß ersehnte Geparden waren nahe des Camps gesichtet worden. Und als “Sahnehäubchen” des Morgens streckten sich zwei wunderschöne Geparden-Damen im Gras, acht Meter vom sicheren Landcruiser entfernt.

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Am Zambezi: Die Pride of the Zambezi und ein Schwesterschiff lagen auf namibischer Flussseite und wir sollten auf dem Schwesterschiff einchecken. Nach beharrlichem Protest unsererseits erhielten wir die Kabine Nr. 6 auf der Pride. Im Nachhinein erfuhren wir: mein Mann und ich waren die letzten Gäste an Board, bevor die Saison beendet wurde. Wahrscheinlich sollten wir zusammen mit einem anderen Ehepaar aus Kostengründen auf dem Schwesterschiff untergebracht werden. Nichts desto weniger zeigten sich Führer und Staff an den kommenden Tagen von herzlicher Freundlichkeit. Wir hatten vom Board-Manager erfahren, dass in der Nacht vor unserer Ankunft unsere Kabine unter den starken Regenfällen gelitten hatte und notdürftig das Dach über uns abgedichtet wurde.

Das Wetter am Zambezi war für uns geradezu ideal: ab mittags bedeckt, angenehme Temperaturen ohne Sonne, nachmittags und nachts langanhaltende Regenfälle und Gewitter. Am letzten Abend erlebten wir noch eine Überraschung: wir kamen in unsere Kabine und etwa 150 bis 200 eineinhalb Zentimeter große Insekten bevölkerten den Fußboden. Die herbeigerufene Crew klärte uns auf: es handelte sich um fliegende Termiten, die die Flügel abwerfen und sich in Scharen der Fortpflanzung hingeben. Die Tiere wurden aufgesammelt mit dem Hinweis, das Einheimische sie kochen, trocknen und als reichen Proteinspender essen.

Wir verzichteten auf Proteine, nahmen unseren, auf Reisen immer mitgeführten Tesafilm zur Hand, klebten sämtliche Tür- und Fensterritzen ab und hatten dann nach einer Stunde endlich Ruhe vor den liebestollen Eindringlingen.

Am Grenzübergang nach Simbabwe wurden wir von einem Fahrer von Wild Horizonts in Empfang genommen, der uns das Programm der Aktivitäten aushändigte. Für den 24.11. haben wir vormittags den Lions walk und nachmittags den Rundflug über die Fälle gebucht. Der Lions walk ist in jedem Fall zu empfehlen. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, uns in Gefahr zu begeben. Zehn Touristen standen immerhin zehn Guids zur Seite. Die Fotos haben bei unseren Freunden und Bekannten den Eindruck eines Streichel-Zoos für Erwachsene hinterlassen, begriffen aufgrund unserer Informationen jedoch den mehr als ernsten Hintergrund dieser Aktion.

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Als wir gegen elf Uhr vormittags vom Lions walk zurückkehrten empfingen uns zwei Herren: der eine vom Hotel, der andere strahlte übers ganze Gesicht und seine blütenweißen Zahnreihen ließen uns vor Neid erblassen. Er wolle uns zum Cruising auf dem Zambezi abholen. Aber wir konnten nicht zusagen, denn bereits eineinhalb Stunden später wurden wir zum Rundflug über den Fällen abgeholt.

Ich möchte mich auch herzlich dafür bedanken, dass die Küche des Hotels von meinem Geburtstag informiert wurde und mir am Abend einen Kuchen als Überraschung überreichte. Zum Vic Falls Hotel muss man eigentlich nichts mehr sagen – very britisch, wunderschön gelegen. Sie hatten uns ein sehr schönes Zimmer zugewiesen mit Blick durch die ausladenden Äste eines Baumes über den Rasen hinweg auf die Gischtfahne der Fälle.

Im Nachhinein war es geradezu ein Glücksfall, dass wir die Reiseroute gedreht haben und in der Kalahari begannen. Denn die Tour von den trockenen Landstrichen über das wundervolle Okavango-Delta bis zum Endpunkt mit englischem Lebensstil war speziell für meinen Mann und mich die bessere Option.

Zum Schluss nochmals unser herzliches Dankeschön an Sie und Enchanting. Sie haben uns erneut eine wundervolle Reise zusammengestellt und bereits jetzt lassen unsere Fotos diese erlebnisreichen Tagen wieder aufleben.

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