• Autor: Uschi Ortmann-Eberhard & Rolf Eberhard
  • Gepostet in: Gästeblog

Als deutsch-schweizerisches Ehepaar unternahmen wir unsere mehrwöchige Kulturreise nach Indien in der besten Reisezeit des Landes im Februar/ März 2016. Die Ziele unserer Indien Reise waren: Delhi, Varanasi, Khajuraho, Agra, Jaipur, Udaipur und Goa. In Goa genossen wir das Arabische Meer und eine Ayurveda Kur als indische Heilmedizin. Der Subkontinent Indien, mit seinen mehr als 1 Milliarde Einwohnern, hat als Touristenziel den Status eines Geheimtipps und zählt zu den reisesicheren Ländern.

Indien übt auf uns Europäer immer noch eine magische Faszination aus. Es ist ein Bild von diesem oft rätselhaften Konglomerat aus uralten Traditionen, tiefer Religiosität und Aberglauben, Heiligen und Asketen, Mythen und Legenden, Reichtum und Armut.

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Unsere individuelle Indien Reise planten wir gemeinsam mit dem Reiseveranstalter “Enchanting Travels AG“, der Individualreisen genau auf die Bedürfnisse seiner Kunden abstimmt und wir sind hochzufrieden mit unserer Wahl. Es wird nicht unsere letzte Reise mit diesem Reiseanbieter sein, da wir eine sehr gute Organisation, einen reibungslosen Ablauf, Empathie, menschliche Nähe und Zuverlässigkeit aller Mitarbeitenden und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis erlebten.

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Als Architekt und Musikerin stellten wir unsere Reise unter den Fokus, das alltägliche Leben der indischen Menschen in ihren Religionen, die Geschichte des Landes, die Baudenkmäler der jahrtausendealten Architektur, die Orte der Entstehung des Buddhismus kennen zu lernen und indische Musik zu erleben. Wir sahen, wie die indischen Menschen aus ihrer Tradition schöpfen, wie sie die ihnen eigene Spiritualität leben und konnten ihnen respektvoll und ohne Vorurteile begegnen. Immer wieder wurden wir besonders von jungen Menschen angesprochen, die wissen wollten, woher wir kommen und ob uns Indien gefalle. Sie wollten sich gern mit uns fotografieren und wir spürten ihre Freude über unseren aufgeschlossenen Kontakt und ihre Sehnsucht, auch einmal Europa kennen lernen zu können.

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In allen Städten erhielten wir umfangreiche und detaillierte Informationen auf unsere Interessen abgestimmt, erlebten fundiertes Wissen unserer Reiseführer, den Stolz auf ihr Land mit all seinen Problemen und unseren wertungsfreien gegenseitigen, anregenden Austausch, lernten indische Menschen auch abseits der Touristenrouten, kennen, schlossen Freundschaften und genossen das empathische und charmante Verhalten unserer indischen Begleiter des Reiseveranstalters Enchanting Travels. Auch hatten wir das große Glück, dass uns ein indischer Reisebegleiter zu einer indischen Hochzeit seines besten Freundes als gern gesehene Gäste mitnahm. Wir buchten sehr gute Hotels, einige davon waren früher Paläste von Maharadschas, mehrere Inlandflüge, eine Zugfahrt, zwei längere Autofahrten mit eigenem Chauffeur und alle Eintrittskarten zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

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Indien erlebten wir mit seinen atemberaubenden, schönen und faszinierenden Seiten, seinem Wirtschaftsaufschwung, aber wir erlebten auch ein Indien mit Schmutz, Armut, seinen kaum aushaltbaren Ungerechtigkeiten, zementiert durch das immer noch aktive Kastensystem.

Wir spürten auf unserer Reise Begeisterungen, Gänsehautfeeling und kamen auch oft an unsere emotionalen Grenzen.

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Ein besonderer Höhepunkt war die Verwirklichung unseres Traumes: Der Besuch des Taj Mahal – die Liebeserklärung in weißem Mamor. Es ist eines der schönsten Bauwerke muslimischer Architektur. Sha Jahan ließ es im 17. – 4 – Jahrhundert für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal, die bei der Geburt ihres vierzehnten Kindes starb, als Grabmal errichten. Herrlicher Marmor, Intarsienarbeiten, absolute Symmetrie und Ästhetik, die anrührende Liebesgeschichte des Erbauers, sind ein unvergessliches Erlebnis auf unserer Reise.

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In den fast vier Wochen unserer Indienreise konnten wir eine intensive Beziehung zu unserem Reiseland eingehen und verließen es mit einem Gefühl respektvoller Liebe, Demut und Dankbarkeit, eingedenk der großen Herausforderungen, die in Indien bereits gemeistert wurden und die riesengroßen, die noch vor dem Land stehen.

Unser nachfolgender Reisebericht beschreibt unsere Reiseroute und Reiseerlebnisse im Land der Maharadschas und Moguln mit seinen Mythen und Legenden. Majestätische Prachtbauten wie der Palast der Winde in Jaipur, die sagenhaften Tempel in Khajuraho oder das Taj Mahal erwecken längst vergangene Tage wieder zum Leben und erzählen liebevolle und tragische Geschichten. Wir erzählen von Begegnungen, Lebensausschnitten indischer Menschen, reflektieren das Kastensystem, Mahatma Gandhis Bestrebungen um die Unabhängigkeit Indiens, viele Beobachtungen und Gedanken. Vorsichtiger Kommunikationsaustausch mit indischen Menschen über schwierige Themen wie Vergewaltigungen von Frauen, menschenunwürdige Behandlungen der Witwen, Kinderarbeit u.v.m. waren ebenfalls Bestandteil unserer Gespräche.

Wir erzählen über Bücher, die wir auf unserer Reise lasen und deren Themen mehr oder weniger damit zu tun haben, über unsere Gedanken, Reflexionen und was diese besondere Indien Reise mit uns machte.

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Wenn man auf seiner Reise Liebe und einen achtsamen, respektvollen, vorurteilsfreien Umgang zu Land und Leuten mitbringt und versucht, nicht zu vergleichen, aber zu benennen, dann kann man spüren: „A dream becomes true“.

Wir wurden beschenkt mit unvergesslichen Erlebnissen, neuen Erkenntnissen und indischen Lebensweisheiten.

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