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  • Gepostet in: Indien

Indien gehört zu den schönsten und kontrastreichsten Reisezielen auf unserem Planeten. Exotische Gerüche, intensive Farbenpracht und eine unvergleichliche Geräuschkulisse wirken auf die Sinne ein. An jeder Straßenecke begegnen Sie überwältigenden Widersprüchen und Gegensätzen, die für die Einheimischen ganz selbstverständlich zu sein scheinen. In Indien erleben Sie unvergessliche Reisemomente – kulturelle Highlights, tolle Strände, scharfes Essen, beeindruckende Natur und spannende Abenteuer warten auf Sie. Wir haben Reiseblogger nach ihren schönsten und prägendsten Reiseerlebnissen während einer Indienreise befragt und die zehn schönsten Kurzgeschichten im folgenden Beitrag für Sie zusammengestellt. Außerdem verraten die Blogger Ihnen jeweils einen Geheimtipp abseits abgetretener Touristenpfade.

Mitgemacht haben die Autorinnen und Autoren von Reiseblogs, die sich auch mit Indien beschäftigen.

 


Alexandra Lattek von travelingtheworld72.de

 

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Incredible India – das Land, das immer und überall für Überraschungen gut ist. So wie bei meinem Besuch im indischen Himalaya in Ladakh. Vier Wochen war ich auf dem Dach der Welt unterwegs, dort, wo die Luft dünner ist als anderswo in Indien. Leh, der Hauptort Ladakhs, liegt auf sage und schreibe 3.500 Metern. Durch Ladakh zu reisen ist ein Ausflug in eine andere Welt, anstelle eines „Namaste“ tönt einem in Ladakh ein „Jullay“ entgegen, anstatt Hindutempel findet man tibetische Gebetsmühlen und bunte Gebetsflaggen vor. Während dieses Monats sollte ich nicht nur meinen ersten Fünftausender erklimmen, sondern auch den Dalai Lama treffen. Und das sogar zweimal.

Etwas flau im Magen ist mir, als wir von Leh den berüchtigten National Highway 1D entlang brausen, der von Leh bis Srinagar nach Kaschmir führt und der zu den gefährlichsten Straßen der Welt gehört. Unser Fahrer macht eine Vollbremsung, eine Straßensperre. Ein Gespräch mit einem der Polizisten, das wir nicht verstehen. Es käme ein Konvoi vorbei. Wir bleiben stehen. Ein gepanzerter schwarzer Wagen fährt vorbei. Wieder Wortfetzen zwischen unserem Fahrer und dem Polizisten. Der Dalai Lama sitzt in dem Wagen. Er sei unterwegs in ein kleines Dorf, wo er einen Tempel einweihen solle. Meine Begleitung und ich schauen uns an, der Blick geht zu unserem Fahrer. Wir fahren hinterher. Passieren die prächtig gekleideten Menschen am Straßenrand, die seit Stunden ausharren. Betreten das Gelände des Tempels und finden einen Platz, nur wenige Meter vom Dalai Lama entfernt. Er lacht viel, erzählt Witze. Allerdings auf Tibetisch. Das tut diesem Erlebnis keinen Abbruch, wir kneifen uns in den Arm, können es nicht glauben, dass wir durch Zufall hier gelandet sind.

 

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Am nächsten Tag haben wir nochmals Gelegenheit, ihn zu erleben, bei einer buddhistischen Unterweisung in der Nähe des Klosters von Likir. Tausende buddhistische Mönche aus ganz Indien und aus Nepal waren angereist. Ein Meer aus roten und orangefarbenen Roben, dahinter die schneebedeckten Gipfel des Himalaya, eine Szenerie und eine Atmosphäre, die ich sicherlich niemals in meinem Leben vergessen werde.

Mein Geheimtipp für Indien:

Von Ladakh aus nach Kaschmir weiterreisen, entweder bequem per Flugzeug von Leh nach Srinagar oder mit einem Jeep über den legendären Leh-Srinagar-Highway. Miete Dich in Srinagar für ein paar Tage auf einem schönen Hausboot auf dem Nageen Lake ein, wo Du bei einem Kashmiri Chai auf der Bootsterrasse endlich einmal die Bücher lesen kannst, die Du schon immer einmal lesen wolltest. Für Bergliebhaber empfehle ich im Anschluss einen Trek in den Bergen. Wer Bollywood-Stars treffen möchte, wählt Gulmarg oder Sonamarg. Wer es authentischer mag, wohnt bei einer einheimischen Familie in dem kleinen Dorf Naranagh und startet von dort wunderschöne Tageswanderungen im Himalaya.

 

Weitere Reisegeschichten von Alexandra Lattek unter: http://www.travelingtheworld72.de/kashi-benares-banaras-varanasi-die-heilige-stadt-am-ganges/


Bettina Blaß von opujek.de

 

Erinnerungen an Indien: ein Mosaik aus Bildern und Gerüchen

Ich stehe in Delhi an einer Straßenkreuzung. Die Fußgängerampel springt auf grün, doch ein Durchkommen gibt es nicht. Die Kreuzung ist blockiert von Autos, Fahrradfahrern, Kühen und Menschen. Normalzustand, werde ich in den kommenden Tagen lernen. Doch bei meinem ersten Asienbesuch vor zwölf Jahren ist das der Beginn meines ersten und einzigen Kulturschocks. Sie hatten mich gewarnt: „Indien ist anders“, sagte meine Freundin Monika, die ungefähr so viel gereist ist wie ich in ihrem Leben. „Das wird kein Romantik-Trip“, sagte Dirk, und spielte darauf an, dass mein heutiger Mann und ich gerade seit acht Wochen zusammen waren, als wir nach Indien aufbrachen. Wir waren beide in einem Alter, in dem man nicht mehr spielt: hop oder top ist die Lösung, und Indien würde sehr schnell zeigen, ob wir als Paar funktionierten.

 

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An der verstopften Kreuzung in Dehli hatten wir noch vier Wochen vor uns. Ein Monat, der uns von dort über die Stände Goas, die viktorianischen Gebäude in Mumbai und das pulsierende Kolkata in die Berge Darjeelings führen sollte. Dort sahen wir an einem eiskalten Morgen einen gigantischen Sonnenaufgang. Zurück vom Tiger Hill Sunrise Observatory frühstückten wir – und quasi sofort, nachdem ich meinen Mango-Lassi getrunken hatte, bekam ich heftige Verdauungschwierigkeiten. Ja, auch das gehört irgendwie zu einer Indienreise. Wir flogen weiter Richtung Rajasthan, und am Flughafen erlebte ich das ohnmächtige Gefühl, als ein Mann in seinem Kiosk mich fast zehn Minuten lang ignorierte, weil er offensichtlich mit Frauen keine Geschäfte machen wollte.

Im Gedächtnis geblieben ist mir auch Varanasi als der schrägste Ort, an dem ich je war: Am Ganges-Ufer brennen Tag und Nacht die Scheiterhaufen, auf denen die Toten verbrannt werden. Immer wieder würde ich die Bootsfahrt bei Sonnenaufgang machen, weil der Blick auf die erwachende Stadt einmalig ist: Inder, die sich nur wenige Meter neben dem Krematorium am Flussufer waschen, während die glutrote Sonne die Kulisse aus bunten Häusern in ein ganz spezielles Licht taucht.

 

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Nach so vielen Jahren wird mir klar: Das eine, super-tolle Indien-Erlebnis kann ich nicht nennen.

Die Reise als Ganzes mit ihren Menschen, Geschichten, Erinnerungen, Farben und Gerüchen war der ungewöhnlichste Urlaub, den ich bisher in meinem Leben hatte.

Kein Romantiktrip, nein. Aber eine Horizonterweiterung auf jeden Fall.

 

Mein Tipp für Indien:

Mir hat einmal jemand gesagt, ich hätte Indien nicht verstanden, weil ich mehrere Inlandsflüge gemacht habe, und nicht oft Bus und Bahn gefahren bin. Das sehe ich anders. Ich rate dazu, einen Inlandsflug zu machen, wenn man in kurzer Zeit lange Distanzen überbrücken möchte. Denn es gibt eine breite Mittelschicht und viele wohlhabende Inder, die den Flieger nehmen, und genau so zu diesem Land gehören, wie diejenigen, die im Bus unterwegs sind. Diese Inder kennenzulernen, ist nicht minder interessant. Auch sie haben ein großes Interesse daran, sich mit Europäern zu unterhalten. So bekommt man eine zusätzliche Perspektive von der sehr vielschichtigen indischen Gesellschaft, die fehlt, wenn man ausschließlich in Bus und Zug unterwegs ist.

 

Weitere tolle Reisegeschichten von Bettina Blaß unter: http://opjueck.de/8-orte-die-beim-reisen-mein-herz-beruehrt-haben/

 


Susanne Helmer von fluegge-blog.de

 

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Auf Varanasi hatte ich mich vor meiner ersten Reise nach Indien am meisten gefreut. Gleichzeitig hatte mir die heilige Stadt gehörig Respekt eingeflößt: Ich hatte sowohl vom Chaos auf ihren Straßen als auch von den öffentlichen Leichenverbrennungen nach Hindu-Tradition am Manikarnika-Ghat gelesen.

Zusammen mit drei Mitreisenden machte ich mich vor Ort auf den Weg an die berühmte Treppe am Ufer des Ganges. Auf der Fahrt im Tuk-Tuk erlebten wir den irren, ohrenbetäubenden Verkehr im Stadtzentrum. Am Straßenrand wühlten Wildschweine im Müll. Als wir ausstiegen und uns dem Manikarnika Ghat zu Fuß näherten, wurde es mit jedem Schritt stiller und die Luft immer dicker. Grauer Rauch hing schwer zwischen den Gebäuden – doch meine schlimmste Befürchtung, die brennenden Leichen könnten unerträglich stinken, bewahrheitete sich glücklicherweise nicht.

Ein schmaler Weg führte uns an Feuerholzstapeln vorbei auf eine Art Vorsprung. Schauten wir von dort hinab, konnten wir die Toten auf den Scheiterhaufen sehen. Ich erkannte einen Mann. Sein Kopf und seine Beine lugten aus dem Feuer hervor. Zu meinem eigenen Erstaunen blieb ich bei diesem Anblick innerlich ganz ruhig.

Erst später, von einem morschen Boot auf dem Ganges aus, konnte ich die Szenerie so richtig auf mich wirken lassen: Links stieg dunkler Rauch auf, loderten Flammen, übergaben Totengräber die Asche der Verstorbenen dem heiligen Fluss, rechts badeten Menschen im Wasser des Ganges, wuschen sich damit, tranken es sogar. Und ganz nebenbei erzählte unser Bootsführer, dass manchmal Leichen, die aus religiösen Gründen nicht verbrannt werden, auf der Wasseroberfläche treiben.

 

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Leben und Tod: Nicht an jedem Ort liegen sie so nah beieinander wie hier in Varanasi.

 

Mein Indien „Geheimtipp“:

  1. Wer das Manikarnika Ghat besucht, sollte dort auch eine Bootstour machen. Erst von der Wasserseite aus ergibt sich ein vollständiges Bild vom Geschehen am Ghat. Noch dazu sehen die bunten, teils verfallenen Gebäude am Ufer flussaufwärts einfach wundervoll aus.
  1. Von den Tempeln von Khajuraho hatte ich nie zuvor gehört. Die Anlage im Bundesstaat Madyha Pradesh hat mich schwer beeindruckt: Hier stehen etwa 20 gut erhaltene, extrem detaillreich verzierte Hindu-Tempel aus der Zeit der Chandella-Dynastie. Sie wurden im zehnten Jahrhundert gebaut und sind damit älter als die Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha. Jahrhundertelang waren die Gebäude von Dschungel überwuchert und gerieten völlig in Vergessenheit, bis ein britischer Offizier sie 1833 wiederentdeckte. Berühmt sind die Tempel heute vor allem wegen der unzähligen erotischen Skulpturen an ihren Wänden. Extra-Tipp: Abends finden hier „Light- und Sound-Shows statt“, die die Geschichte der Tempel erzählen. Ein Besuch lohnt sich!

 

Weitere exklusive Reisegeschichten und Tipps von Susanne Helmer unter: www.fluegge-blog.de

 


Walter Schärer von reisememo.ch

 

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Auf einer dreiwöchigen Rundreise durch Indiens Rajasthan ergibt es sich logischerweise, dass Mann gelegentlich rasieren muss. Da wir in erhabenen Maharadscha-Palästen absteigen, geziemt sich ein glattrasierter Auftritt. Oder ein Vollbart. Aber der ist nicht innert nützlicher Frist zu haben, also soll es die Nassrasur richten.

Daneben ist aber auch eine Nassrasur auf dem Lande ein lohnendes Erlebnis. Ob’s am ewigen Einseifen oder an gutem Rasierschaum liegt: Die Rasur brennt überhaupt nicht! Sie wird in einem fachgerecht eingerichteten Wellblech-Container dargereicht. Unter Beobachtung durch zahlreiche Locals. So ein frisch rasierter Fremder muss eine wahnsinnige Attraktion sein…

Nachdem das alles heil überstanden ist, kommt – nochmal Überraschung – eine Kopf- und Nackenmassage zur Anwendung! Dabei sind die Friseurhände gleichzeitig überall: Von der Kamera nicht einzufangen…

 

 

Die Preisverhandlung zum Schluss ist ein besonderes Vergnügen, Mann lasse sich überraschen 😉

 

Die komplette Rasurstory finden Sie unter: http://reisememo.ch/asien/indien/die-rasur-meines-lebens

 


Sarah Bergmair von wirunddiewelt.com

 

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Unser Aufenthalt auf einer indischen Farm

Unser schönstes Reiseerlebnis in Indien war definitiv der dreiwöchige Aufenthalt auf einer Farm in der Wüste. Die Farm Green Arts liegt in der Nähe von Jaisalmer und besteht aus ein paar Hektar Land und ein paar Hütten. Auf der Farm hatten wir weder fließend Wasser, noch Strom (demnach auch kein Internet). Ein Prinzip der Farm lautete „Lass deiner Kreativität freien Lauf“.  Überall lag Holz, es gab Hammer und Nägel, Pinsel und Farbe. Man konnte sich künstlerisch entfalten und dabei seine verborgenen Talente entdecken, sei es bauen, gärtnern oder malen. Wir haben beispielsweise eine Kräuterspirale gebaut und Tische mit bunten Mandalas bemalt.

Nebenbei haben wir den Besitzern auch im Garten bzw. bei der Ernte geholfen und von Ihnen gelernt, wie man auf offenem Feuer kocht. Während ein Leben ohne Strom und fließend Wasser für uns davor noch unvorstellbar war, haben wir es auf der Farm umso mehr geschätzt. Alles hat seinen Ablauf, vieles dauert länger und scheint aufwändiger, dafür erlebt man alles viel intensiver. Man beschäftigt sich voll und ganz mit einer Sache und schenkt seine ganze Aufmerksamkeit jeder noch so kleinen Tätigkeit.

Genau das ist es, was uns dort so gefallen hat: die Langsamkeit.

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Ein Luxus, den man sich heutzutage in der westlichen Welt eigentlich kaum noch leisten kann. Während wir uns zu Hause morgens für die Arbeit fertigmachen und nebenbei eine Tasse Kaffee runterkippen, sind wir auf der Farm eine Stunde mit Kaffee in der Sonne gesessen und haben uns mit den Besitzern über Gott und die Welt unterhalten. Dort gab es keine Hektik, keinen vollen Terminplaner – perfekt zum Abschalten!

Dadurch, dass der Besitzer ein Inder war, haben wir einen unglaublich intensiven Einblick in das Leben in Indien bekommen. Genau das ist es, was das Reisen ausmacht: mit Einheimischen Zeit verbringen, unter einem Dach wohnen und dabei das Land, die Gepflogenheiten, die Kultur, die Sitten und vieles mehr kennen lernen und verstehen. Wir konnten alle Fragen stellen, die uns schon immer zum Thema Indien durch den Kopf gegangen sind. Die Besitzer haben uns gelernt, wie man indisches Curry mit Naan-Brot und den heiß geliebten Chai zubereitet. Wir haben gesehen, wie das Leben auf dem Land aussieht und die Familie einen Tag lang bei ihrer Arbeit auf dem Feld begleitet. Die Zeit auf der Farm war eine der intensivsten und schönsten und ich glaube, wir haben in den drei Wochen mehr über Indien gelernt, als in den restlichen 3 Monaten.

 

Die komplette Story finden Sie unter: https://wirunddiewelt.com/2016/11/02/farmville-in-echt/

 


Carola Brunnbauer von travellingcarola.com

 

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Eines ist hundertprozentig sicher: Wer durch Indien reist, kommt mit einer Überfülle an Erinnerungen im Gepäck wieder zurück. Die Eindrücke können überwältigend schön und zugleich verstörend oder deprimierend sein.

Ich behaupte, dass Indien niemanden gleichgültig lässt.

Indien wird auch nie langweilig, denn es ist wie ein Wimmelbuch für alle Sinne. Rajasthan ist ein Konglomerat aus Burgen, luxuriösen Palästen, Tempeln, Hawelis (alten Kaufmannshäusern), Heritage Hotels, Seen, Wüstenlandschaften, Nationalparks, Tigern, Dromedaren, Ziegen, heiligen Kühen, Tuk-Tuks, überladenen Fahrzeugen, blauen, goldenen, roten und rosafarbenen Städten, edlen Stoffen, Frauen in bunten Saris, Blumen, Märkten, … Entsprechend schwierig ist es auch, aus all diesen Eindrücken das vermeintlich schönste Reiserlebnis oder größte Abenteuer herauszufiltern. War es der Dromedarritt zu Sonnenuntergang in der Wüste, der Sonnenaufgang vorm Taj Mahal, der Besuch einer Sonderschule, das Abendessen bei einer indischen Familie, die morgendliche Yogalektion, die Zugfahrt, …?

Wenn ich heute mit etwas Abstand an meine Reise zurückdenke, sind es vor allem zwei sehr unterschiedliche Erlebnisse, die mir in den Sinn kommen und die ich auch allen Indienreisenden abseits der touristischen Parallelwelt, in der man zwangsläufig schnell gefangen ist, empfehlen würde: einer Feuerzeremonie beiwohnen und ein indisches Kino besuchen.

Die kleine Stadt Pushkar ist einerseits Ziel von Aussteigern und Hippie-Touristen, andererseits einer der wichtigsten indischen Wallfahrtsorte und Hindus sollten zumindest einmal in ihrem Leben hierherkommen. In der Stadt befindet sich auch einer der wenigen Brahma Tempel. Wesentlich geprägt ist der Ort vom Pushkar-See und den ihn umgebenden Treppenstufen, den Ghats. Im Heiligen See nehmen Pilger aus ganz Indien ein Bad, um sich von ihren Sünden reinzuwaschen. Das Wasser des Sees ist angeblich genauso reinigend wie das des Ganges. Allabendlich finden im Brahma Tempel und an den Ufern des Sees Feuerzeremonien statt. Der Klang der Konche kündigt bei Einbruch der Dunkelheit das Ritual an.

Zu dem Zeitpunkt stehe ich an einem Oktoberabend unter vielen gläubigen Hindus mit Rosenblättern in der Hand auf einer Stufe der Varaha Ghat und bin gespannt, was passieren wird. Ein Aarti hat tatsächlich etwas Magisches. Und selbst wenn man so wie ich wenig mit Religion und Spiritualität am Hut hat, kann man sich der Faszination kaum entziehen. Das monotone, mantraartige gesungene Gebet, begleitet vom Zimbeln und Glocken, und das rhythmische Schwenken der Feuerlampen gegen den Nachthimmel lässt mich in einen fast tranceähnlichen Zustand verfallen. Am Ende übergeben alle ihre Opfergaben dem See. Tausende von Rosenblättern und Kerzen schwimmen nun im Wasser.

 

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Ein weiteres tolles Erlebnis während meiner Indienreise ist der Besuch im Raj Mandir Kino in Jaipur. Die indische Filmindustrie ist nicht gerade bekannt für qualitativ hochstehende Produktionen. Darum geht es auch gar nicht, zumal ich kein Hindi kann und nur wenig verstehen werde. Was zählt, ist das Gesamterlebnis. Und ein solches ist es dann auch, begonnen mit der Atmosphäre im Kino (same same but different), über die Familien und Pärchen, die im Kino sind, bis hin zum Film. Es muss nicht immer Bollywood sein. Ich sehe den Film M.S. Dhoni: The Untold Story und schaffe es sogar trotz Sprachbarriere das Wesentliche der Handlung mitzubekommen. Interessant ist vor allem, was so nebenbei an indischem Alltag und indischer Kultur im Film transportiert wird.

 

Weitere interessante Indienstories unter: http://travellingcarola.com/delhi/

 


Tabea Rienas von lichtauf.de

 

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„WE TRAVEL TO SEEK OTHER STATES, OTHER LIVES, OTHER SOULS.“ – Anais Nin

Wenn ich mir touristische Hotspots ansehe, tue ich das auf eine etwas andere Art als man es von einer „Viel-Reisenden“ möglicherweise erwarten würde. Wenn mich ein Ort oder eine Sehenswürdigkeit interessiert, stehen dort all meine Sinne auf „Empfang“: ich höre, rieche, fühle, ja – observiere regelrecht. Und: bin meist ganz still dabei. Denn ich will – es klingt verrückt, ist aber Tatsache – dies besondere Fleckchen Erde so wenig wie möglich durch meine Anwesenheit „stören“. Und manchmal passieren einem dabei ganz erstaunliche Dinge…

So auch in einem der schönsten Tempel, die ich auf meinen Indienreisen gesehen habe: Dem Ranakpur Jain Temple nahe Udaipur in Rajasthan. Ich wanderte fernab der Touristenmenge barfuß durch die unfassbar schönen Säulengänge aus weiß schimmerndem, filigran verziertem Marmor, setzte mich in eine ruhige Ecke auf eine Treppe und – beobachtete: Das Licht, das durch die Blätter eines im Tempel wachsenden Baumes auf den Marmorboden fiel…Die Jain Mönche bei ihrem täglichen Tun, ihren Gebeten und den Segnungen, die sie jedem Willigen gegen eine kleine Spende zu Teil werden ließen… All die Gläubigen, die ihre eigenen Gebete sprachen…Die Touristen, wie sie verzückt von einer fotogenen Ecke zur nächsten liefen, um ein paar Erinnerungen mit der Kamera festzuhalten…

Und inmitten dieser faszinierenden, beinahe unwirklichen Szenerie bemerkte ich einen Mönch, der sich durch sein Gewand, vor allem aber durch seine geradezu väterliche Ausstrahlung von allen anderen unterschied – er war es, dem die Führung des Tempels oblag. Ich betrachtete ihn von meiner Treppe aus, nicht ohne Schmunzeln, jedoch mit größtem Respekt: Er war umringt von einem guten Dutzend Menschen, die sich allesamt von ihm segnen und beraten lassen wollten. Die Freundlichkeit und Geduld dieses Mannes schien keinerlei Grenzen zu kennen, jedem wandte er sich mit einem ansteckenden Lächeln zu, jedem lauschte er aufmerksam und für jeden hatte er freundliche Worte. Und dann geschah es: Völlig unvermittelt hob er den Kopf und blickte mir über die Menschenmenge hinweg direkt in die Augen. Mit einem Lächeln ließ er seine etwas verdutzt dreinblickenden Anhänger einfach stehen, kam auf mich zu und setzte sich zu mir auf die Stufen. „Deine Aura ist wunderschön“, waren seine ersten Worte an mich. Mir fiel auf, dass seine Augen nicht nur die Herzlichkeit ausstrahlten, die ich schon aus der Ferne gesehen hatte, sondern auch eine tiefblaue Farbe besaßen – sehr ungewöhnlich für einen Inder. „Meine Mutter hatte die gleichen“, lächelte er, als hätte er meine Gedanken gelesen. Was folgte, auf dieser Treppe, in diesem Tempel, mitten in Rajasthan, war kein Gespräch von Lehrer zu Schüler und auch keines von „Alt“ zu „Jung“. Es war der Austausch von zwei Menschen auf Augenhöhe, die für ein paar Minuten in die Seele das anderen blicken konnten – und dadurch Freundschaft schlossen.

So viele Impressionen es auf einer Reise auch gibt, so viele Fotos wir auch schießen, um uns später an alles erinnern zu können… – es gibt Momente, die sich in unser Herz einbrennen. Dies war solch ein Moment für mich.

 

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Mein persönlicher Geheimtipp für eine Indienreise liegt im Herzens des südlichen Bundesstaates Kerala: Nur etwa 30 Kilometer vom Städtchen Chalakudy entfernt liegen am gleichnamigen Fluss Chalakkudy nahe des Sholayar Forest Reservates die atemberaubend schönen Wasserfälle von Athirapally, die eine imposante Höhe von rund 30 Metern vorweisen können. Umrahmt von breiten Felsplateaus (festes Schuhwerk tragen!) und der typisch üppigen Vegetation Keralas strahlt dieses Naturschauspiel eine geradezu magische Atmosphäre aus, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Da sich dieses Highlight (noch) nicht bis in jede Reiseführer-Redaktion herumgesprochen hat, wird man hier vorwiegend Indischen Touristen begegnen.

 

Weitere spannende Reisegeschichten von Tabea unter: www.lichtauf.de/goa-gluexmomente/

 


Julia Schattauer von bezirzt.de

 

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Sonnenaufgang auf dem Ganges

Es ist 5 Uhr morgens. Wir sitzen in einem kleinen Boot, das ein wenig wackelig wirkt. Ein junger Inder schippert uns über den Fluss. Vorbei an Menschen, die sich im Zuge der rituellen Morgenwaschung das Wasser aus einem der dreckigsten Flüssen der Welt zum Mund führen. Vorbei an den brennenden Scheiterhaufen, vorbei an Arbeitern, die die Wäsche für die Hotels auf dem Waschstein am Ufer bearbeiten.

Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Ganges in ein zartes violettes Licht. Es ist irgendwie romantisch. Trotz des Drecks, trotz des Todes, der hier allgegenwärtig ist. Varanasi ist eine besondere Stadt, vielleicht die intensivste, die ich auf meinen Reisen durch Indien kennenlernen durfte. Hierher kommen die Menschen zum Sterben, denn Varanasi gilt als heilig. Hier ist es möglich, dem Kreislauf der ewigen Wiedergeburt zu entgehen und direkt ins Nirvana zu gelangen. Ein Traum für jeden Hindu.

Die Altstadt von Varanasi ist ein Gewirr aus engen Gassen. Hier gibt es Läden, Märkte, Hotels, Kühe und zwischendurch immer wieder die Leichenträger. Es kommt nicht selten vor, dass man gerade im Lassi-Shop sein Joghurtgetränk schlürft und nur wenige Zentimeter neben dir eine in bunte Tücher gehüllte Leiche vorbei getragen wird. Was sich für uns so bizarr anhört, ist hier Alltag.

Mir bereitete Varanasi im Vorhinein ein wenig Unbehagen. Zu viele krasse Erzählungen hatte ich gehört. Komischerweise fühlte ich mich vom ersten Moment an wohl. Klar, es ist eng, dreckig, laut aber auch ganz besonders. Die Ganga Aarti, die Abendzeremonie an den Ghats am Ganges, sind hier noch eindrücklicher als anderswo. Die Szenen an den Verbrennungsstellen gehen mir sehr nahe aber gleichzeitig erfüllen sie mich mit einem ungewohnt friedlichen Gefühl.

Die Bootsfahrt bei Sonnenaufgang war vielleicht einer der emotionalsten Momente in Indien. So sehr mich das ständige Spucken und Nasehochziehen unseres Fährmannes nervte, ich mich über die Abzocke mit den Opfergaben ärgerte – beim Sonnenaufgang, wenn sich der Fluss in magisches Licht hüllt, dann ist all der Groll vergessen. Dann weiß man, dies ist ein Moment, der so viel Gewicht hat. Der für immer bleibt.

 

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Mein Geheimtipp für Indien: Beatles-Ashram

Ehrlich gesagt: So geheim ist mein Tipp nicht, denn viele wissen um diesen besonderen Ort und dazu ist das Betreten eigentlich verboten. Aber in Indien löst man das pragmatisch mit einem kleinen Bakschisch. Also hier ist er: In der Nähe von Rishikesh befinden sich die Ruinen des Maharishi Mahesh Yogi Ashrams, in dem die Beatles einige Zeit bei ihrem Guru verbrachten. Heute ist das Ashram verlassen und eine Spielwiese für Beatlesfans und Freunden von Lost Places. Besonders toll ist die Aussicht von den Dächern der Meditiationsräume, den sog. „Eggs“.

 

Weitere tolle Indien Reisestories von Julia unter: http://bezirzt.de/scent-india-riecht-indien/

 


Renate Stenshorn von rausinsleben.de

 

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Die Tempel von Mahabalipuram – ideal für Elefantenfans

Mahabalipuram, die UNESCO-Welterbestätte in der Nähe von Chennai ist der ideale Einstiegsort für eine Südindienreise. Wir waren erst frisch in Indien gelandet. Da gilt es, sich Zeit zu nehmen und erst einmal im Land anzukommen. Der Alltagsstress will verdaut werden, damit wir zu neuen Abenteuern aufbrechen können.

In Mahabalipuram fanden wir einen kilometerlangen feinen Sandstrand, herrlich zum Relaxen. Die Stadt ist übersichtlich und nicht so groß. Der Höhepunkt sind aber die vielen wundervollen Tempelbauten wie z.B. die fünf Rathas. In der Spielwiese der Steinmetze wurden unterschiedliche Tempelwagen aus hartem Granit gehauen. Mein Liebling als Elefantenfan war natürlich ein lebensgroßer Steinelefant, neben dem ich mich ablichten ließ.

Der Küstentempel soll gar die Vorlage für so berühmte Tempel wie Angkor Wat gewesen sein. Tatsächlich erkennst du die pyramidenförmige Dachform wieder. Der dravidische Baustil wurde später in vielen asiatischen Tempeln nachgeahmt. Eine ganze Reihe aus steinernen Nandibullen umrahmt den Shoretempel. Sie schauen mich gelassen an.

Das große Felsenrelief kennst du von vielen Bildern. Es misst stolze 30 X 9 Meter und ist damit das größte Felsenrelief der Welt. Auf der „Herabkunft der Ganga“ betrachten Götter und himmlische Wesen den Fluss Ganges. Magere Asketen beten. Die kleine meditierende Katze zieht die Mäuse an, wie es auch scheinheilige Sadhus schon zu damaliger Zeit taten. Herzallerliebst ist die steinerne Elefantenherde, die am unteren Rand über das Relief zieht. Die kleinen Babyelefanten verstecken sich unter dem Bauch der Mutter.

In den Höhlen drum herum fanden wir weitere kunstvolle Reliefs, die sich der Besucher unbedingt anschauen sollte. Mahabalipuram hat uns als Einstieg zu einer wundervollen Reise durch Indien sehr gut gefallen. Wir können die Stadt nur empfehlen.

 

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Mein Geheimtipp für Indien Reisen:

Rund um das Felsenrelief gibt es noch Einiges zu bestaunen. Mach‘ ein Bild mit Krishnas Butterball, dem kugelrunden Felsen, der so ausschaut, als würde er gleich hinunterrollen. Gehe durch den engen Felsspalt auf der rechten Seite. Dahinter findest du die Trimurti Cave. Der Höhlentempel ist den drei wichtigsten hinduistischen Göttern Brahma, Vishnu und Shiva geweiht.

 

Weitere schöne Indien Reiseberichte von Renate unter: http://rausinsleben.de/reiselaender/asien/indien/

 


Michael Mittau von die-rasende-hummel.de

 

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Varanasi war für mich ohne Zweifel das Highlight meiner 2-wöchigen Indien-Rundreise. Die spezielle Atmosphäre – ich könnte es fast Aura nennen – welche Varanasi umgibt, kann kein Film, Buch oder Reiseführer vermitteln. Das müsst ihr vor Ort mit allen Sinnen selbst erleben. Faszinierend, beeindruckend, ergreifend, fremd. Kulturschock pur.

Varanasi ist die heiligste Stadt der Hindus, und zugleich eine der ältesten Städte der Welt. Sie ist die meistbesuchte Pilgerstätte am Ganges.

Reinkarnation

Jeder Inder will in Varanasi sterben. Um das zu begreifen, tauchen wir ein wenig in den Hinduismus ein: Dieser lehrt die Wiedergeburt, das bedeutet: Die Seele verlässt den Körper und kehrt in einen neuen Körper.

Dieser Zyklus kann nur in Varanasi unterbrochen werden. Jeder, der hier stirbt, erlangt die Seligkeit und seinen Frieden im Nirvana.

Die Ghats

Die über 80 Ghats – Badetreppen, welche bis zum Ganges hineinreichen – Sie prägen zweifelsohne den Charakter der Stadt. Am ersten Tag schlendern wir gemütlich an den Ghats entlang und erleben hautnah den Alltag.

Überall finden religiöse Rituale statt. Straßenverkäufer, Priester, Sadhus, Bettler, Kühe und viel Skurriles säumt unseren Weg. Am oberen Ende der Ghats sehen wir imposante, jedoch stark verfallene Gebäude und Paläste. Ich stelle mir vor, wie prachtvoll und herrschaftlich das wohl früher mal ausgesehen hat.

Beim Schlendern passieren wir mehrere Verbrennungsstellen, die sogenannten Burning Ghats. Bei ca. 200 Verbrennungen am Tag rund um die Uhr ist der Tod hier allgegenwärtig. Ich erkenne, dass die Hindus damit sehr unkompliziert umgehen, und erstaunlicherweise bin ich selbst eher fasziniert als abgeschreckt.

Aussteiger und Business as usual

Wo sich Touristen tummeln, tummeln sich natürlich auch findige, wie soll ich sagen – Geschäftsleute. Jeder macht hier sein Business, um irgendwie über die Runden zu kommen.

Wir beobachten, wie zwei westliche Touristinnen mit einem ergrauten, weißbärtigen Inder meditieren. Ob der über eine Yoga-Zertifizierung verfügt? Wohl eher nicht, aber das ist hier – wie generell in Indien – Nebensache.

Dann gibt es noch die Aussteiger aus aller Welt. Wir erfahren, dass eine Touristin – um zu beweisen, dass sie für immer in Indien bleiben will – in aller Öffentlichkeit ihren Reisepass zerrissen hat. Auch wenn das eher nur Symbolcharakter hat – lustig finde ich das schon.

Die Aarti Zeremonie

Am Dashaswamedh Ghat findet jeden Abend die Aarti Zeremonie statt. Hier beten Priester und Pilger jede Nacht zu Mutter Ganga. Nach Abschluss der Zeremonie steigen wir in eins der zahlreichen Ruderboote, zünden Schwimmkerzen an und schicken sie auf ihre hoffentlich lange Reise auf dem Ganges.

Rituelle Waschungen

Am zweiten Tag ist früh aufstehen angesagt, das heißt 05:00 Uhr. Neben der magischen Lichtstimmung bei Sonnenaufgang haben wir die Gelegenheit, auf einer Bootsfahrt die rituellen Waschungen an den Ghats zu beobachten.

Vom Boot aus sehen wir unzählige – in farbige Saris umhüllte – Inderinnen, welche in den Ganges steigen, um sich von Krankheiten, aber auch von Sünden zu reinigen. Meine Kamera schießt fleißig Serienbilder. Jetzt weiß ich: Nur ein Foto hätte gereicht, um die komplette Szenerie wieder vor meinem geistigen Auge aufleben zu lassen.

Fazit

Meiner Meinung nach müsst ihr für Varanasi nicht mehr als zwei Tage einplanen. Die Stadt lebt eindeutig von der magischen, spirituellen Atmosphäre. Vermutlich werde ich Varanasi kein zweites Mal besuchen. Trotzdem bin ich froh, dass ich diese unglaubliche Atmosphäre einatmen durfte. Das wird unvergesslich bleiben.

 

Weitere bewegende Reisestories von Michael unter: http://die-rasende-hummel.de/

 


 

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Bloggerinnen und Blogger für die tollen Reisegeschichten und wünschen weiterhin happy travels!

 

 

Ihr Enchanting Travels Team

1 Comments

Antworten
Walter

Ui, da ist ja einiges zusammengekommen 😉
Danke für die Aufnahme meiner „Rasur des Lebens“! Dieses Erlebnis kann ich nur empfehlen…

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